6. März 2003 
in Kürze: 

Solaris (2003)

"Steven Soderbergh, dessen Arbeit so unterschiedliche Filme wie den Oscar-präsentierten 'Traffic' sowie den Ensemble-Film 'Ocean's Eleven' umfassen, präsentiert nun seine ... Vision von 'Solaris', eine Geschichte um Liebe, Wiedergutmachung und zweite Chancen.
'Solaris' ist eine Liebesgeschichte voller Emotionen und mysteriöser Ereignisse, die in eine Science-Fiction-Szenerie eingebettet ist. Die Geschichte, die in der Zukunft spielt, beginnt, als Dr. Chris Kelvin (George Clooney) beauftragt wird, das unerklärliche Verhalten einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern auf der Raumstation Prometheus zu untersuchen, die den Kontakt zur Erde vollständig abgebrochen hat.
Kelvin begibt sich auf die Raumstation, nachdem er eine Videoaufzeichnung seines engen Freundes Gibarian (Ulrich Tukur), dem Missionsleiter, gesehen hat. Er bittet Kelvin, ihm an Bord der Prometheus zu Hilfe zu kommen, die Gründe hierfür möchte - oder kann er - nicht erklären. Chris Kelvin weiß, dass seine Analyse der Lage das Schicksal der Raumstation beeinflussen wird und er ist schockiert über das, was er bei seiner Ankunft dort vorfindet: Gibarian hat Selbstmord begangen und die zwei verbleibenden Wissenschaftler zeigen Anzeichen von extremem Stress und Paranoia, scheinbar ausgelöst durch die Erforschung des Planeten Solaris.
Kelvin wird ebenfalls von den mysteriösen Ereignissen dieser einzigartigen Welt gefangen genommen. In gewisser Weise scheint Solaris ihm eine zweite Chance für seine große Liebe zu geben - die Möglichkeit, seiner vergangenen Beziehung, die ihn voller Schuld und Reue quält, einen anderen Verlauf zu geben. Aber kann er wirklich in die Vergangenheit zurückkehren und sie verändern? Oder ist er dazu verdammt, die selben Fehler noch einmal zu machen?" (Presse-Text)
Remake des gleichnamigen Andrej-Tarkowski-Films (Sowjetunion 1972) basierend auf dem Roman von Stanislaw Lem.
Wettbewerbsfilm der Berlinale 2003

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Solaris (2003) 
Originaltitel: Solaris (USA 2002) 
Regie: Steven Soderbergh ("Sex, Lügen & Video", "Traffic", "Ocean's Eleven"); Darsteller: George Clooney (Kelvin), Natascha McElhone ("Die Truman Show", "Ronin"; Rheya), Jeremy Davies ("Der Soldat James Ryan", "The Million Dollar Hotel"; Snow), Viola Davis (Dr. Helen Gordon), Ulrich Tukur ("Comedian Harmonists", "Der Stellvertreter"; Gibarian), John Cho (Suited Professional Nr. 1), Morgan Rusler (Suited Professional Nr. 2), Donna Kimball (Mrs. Gibarian), Michael Ensign (Freund Nr. 1), Elpidia Carrillo (Freund Nr. 2), Kent Faulcon (erster Patient), Lauren Cohn (zweiter Patient), Ann Morgan (Krankenschwester) u.a.; Drehbuch: Steven Soderbergh nach dem Roman von Stanislaw Lem; Produktion: James Cameron, Rae Sanchini, Jon Landau; Ausführender Produzent: Gregory Jacobs; Koproduktion: Michael Polaire, Charles V. Bender; Kamera: Peter Andrews (Pseudonym von Steven Soderbergh); Musik: Cliff Martinez;
Prädikat der Film-Bewertungsstelle Wiesbaden: wertvoll
Länge: 98 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Twentieth Century Fox of Germany; Film-Homepage: http://www.solaris-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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