"Mein letzter Film ist Maries letzter Film, der letzte, einsame Auftritt einer großen Schauspielerin: Dargestellt von Hannelore Elsner, unter der Regie von Oliver Hirschbiegel, erzählt Marie lebhaft und schonungslos von den besten und bösesten Momenten in ihrem Leben. Sie stößt dabei bis auf den Grund der Dinge vor: dem, was sie beglückt und dem, was sie zerstört hat: 'Jetzt ist, wenn es weh tut'. Ein junger Kameramann hält alles fest. In Maries alter Berliner Wohnung entsteht auf diese Weise ein 90-Minuten-Solo, in dem sie ihr Leben Revue passieren lässt. Das Buch stammt von Bodo Kirchhoff, der zuletzt mit 'Der Schundroman' viel von sich reden machte.
Mein letzter Film lief auf dem Münchner Filmfest 2002 in der Reihe 'Made in Germany' und wurde von Hubertus Meyer-Burckhardt für die Multimedia Film und Fernsehproduktion produziert, bevor er Vorstandsmitglied beim Axel Springer Verlag wurde. Nach 'Trickser' und 'Das Urteil' ist es seine dritte Zusammenarbeit mit Oliver Hirschbiegel. Gabriela Sperl betreute die Produktion für den Bayerischen Rundfunk." (Presse-Text) Drama
Filmdaten
Filmtitel: Mein letzter Film Originaltitel:
Mein letzter Film (Deutschland 2002)
Regie: Oliver Hirschbiegel ("Das Experiment"); Darsteller: Hannelore Elsner ("Die Unberührbare"); ferner: Wanja Mues; Drehbuch:
Bodo Kirchhoff;
Länge:
95 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Ottfilm
"Kino muß ein Erlebnis sein, über das man sich aufregt - positiv oder negativ. Und wenn in einem Erlebnis, sagen wir wie 'Natural Born Killers', 80 Minuten nur geschrien und gemordet wird, dann ist das legitim. ... Die Probleme mit der Gewalt beginnen immer erst, wenn die Menschen über das Phänomen nicht aufgeklärt werden, wenn man ihnen verweigert, darüber nachzudenken, und sie tabuisiert."
Film- und Theaterregisseur Christoph Schlingensief (24.10.1960 - 21.08.2010) [DER SPIEGEL 8 /1995]