27. Januar 2005 
in Kürze: 

Mathilde
- Eine große Liebe

"Der Erste Weltkrieg geht zu Ende, doch einer jungen Französin steht ihr größter Kampf noch bevor: Mathilde (Audrey Tautou) hat erfahren, dass ihr Verlobter Manech (Gaspar Ulliel) zu jenen fünf verwundeten Soldaten gehörte, die von einem Kriegsgericht verurteilt und als Todgeweihte ins Niemandsland zwischen den französischen und deutschen Stellungen hinausgeschickt worden sind.
Mathilde weigert sich jedoch zu akzeptieren, dass sie ihren geliebten Manech nie wiedersehen wird. So beginnt ihre außergewöhnliche Reise: Sie will herausfinden, was mit ihrem Verlobten geschehen ist. Ständig hört sie neue, herzzerreißende Varianten über Manechs letzte Tage und Minuten. Doch von keiner lässt sie sich entmutigen.
Wenn Manech tot wäre, dann würde Mathilde das spüren.
Ihr Glaube ist unerschütterlich, die Hoffnung gibt ihr Kraft, unbeirrbar besteht sie auf ihrer optimistischen Grundstimmung – so verfolgt sie ihr Ziel bis zum Ende und nimmt diejenigen für sich ein, die ihr helfen können. Wer sich weigert, den ignoriert sie einfach.
Indem sie der Wahrheit über das Schicksal der fünf unglückseligen Soldaten und ihrer brutalen Bestrafung näher kommt, erlebt sie das Grauen des Krieges und die von ihm Betroffenen hautnah: Wer diese Erfahrung übersteht, wird als anderer Mensch aus ihr hervorgehen." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Mathilde - Eine große Liebe 
Originaltitel: Un long dimanche de fiançailles / A very long engagement (Frankreich 2004) 
Regie: Jean-Pierre Jeunet ("Delicatessen", "Die fabelhafte Welt der Amélie");
Darsteller: Audrey Tautou (Mathilde), Gaspar Ulliel (Manech), Jean-Pierre Becker (Lieutenant Esperanza), Dominique Bettenfeld (Ange Bassignano), Clovis Cornillac (Benoît Notre Dame), Marion Cotillard (Tina Lombardi), Jean-Pierre Darroussin (Benjamin Gordes), Julie Depardieu (Véronique Passavant), Jean-Claude Dreyfus (Commandant Lavrouye), André Dussollier (Pierre-Marie Rouvières), Ticky Holgado (Germain Pire), Tcheky Karyo (Captain Favourier), Jérôme Kircher (Bastoche), Denis Lavant (Six-Sous), Chantal Neuwirth (Bénédicte), Dominique Pinon ("Delicatessen"; Sylvain) u.a.; Drehbuch: Jean-Pierre Jeunet und Guillaume Laurant nach dem Roman von Sebastien Japrisot ("Die französische Verlobte"); Ausführender Produzent: Bill Gerber; Kamera: Bruno Delbonnel; Musik: Angelo Badalamenti; Länge: 133 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Pictures Germany; Film-Homepage: http://www.mathilde-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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