10. November 2005 
in Kürze: 

Manderlay

"Es ist das Jahr 1933, als Grace (Bryce Dallas Howard) gemeinsam mit ihrem Vater (Willem Dafoe) und dessen Handlangern die Gemeinde Dogville hinter sich lässt und sich auf den Weg nach Denver macht. Der Weg führt die Gangstertruppe durch Alabama, wo sie auf die Baumwollplantage Manderlay stoßen. Obwohl seit 70 Jahren in Amerika abgeschafft, stellt Grace mit Empörung fest, dass auf der Plantage immer noch Sklaverei herrscht. Mam (Lauren Bacall), die alte und todkranke Plantagenbesitzerin, regiert nach ihrem eigenen Gesetz, Mam's Law, ein auf den Methoden der Sklavenhaltung basierendes Regelwerk. Als die alte Dame kurze Zeit später stirbt, entschließt sich Grace auf Manderlay zu bleiben und den Plantagenbewohnern ein Leben in Freiheit und Demokratie beizubringen. Zunächst scheint ihre Mission erfolgreich zu sein, doch dann muss Grace erkennen, dass die Bewohner von Manderlay ihre ganz eigene Vorstellung von Gemeinschaft und nützlichem Wertesystem haben..."
(Text: Legend Filmverleih)
"Manderlay" ist nach "Dogville" der zweite Teil von Triers Amerika-Trilogie.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Manderlay 
Originaltitel: Manderlay (Dänemark u.a. 2005) 
Regie: Lars von Trier;
Darsteller: Bryce Dallas Howard (Grace Margaret Mulligan), Isaach De Bankolé (Timothy), Willem Dafoe (Graces Vater), Danny Glover (Wilhelm), Michaël Abiteboul (Thomas), Lauren Bacall (Mam), Jean-Marc Barr (Mr. Robinson), Virgile Bramly (Edward), Ruben Brinkmann (Bingo), Doña Croll (Venus), Jeremy Davies (Niels), Llewella Gideon (Victoria), Mona Hammond (Old Wilma), Ginny Holder (Elisabeth), Emmanuel Idowu (Jim), Zeljko Ivanek (Dr. Hector), Wendy Juel (Claire), Udo Kier (Mr. Kirspe) u.a.; Erzähler im Original: John Hurt; Drehbuch: Lars von Trier; Produktion: Vibeke Windeløv, Zentropa Entertainments 13 APS; Ausführende Produktion: Lene Børglum, Peter Aalbæk Jensen, Liisa Penttilä; Co-Produktion: Gillian Berrie, Els Vandevorst; Kamera: Anthony Dod Mantle; Länge: 139 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Legend Filmverleih GmbH und Neue Visionen


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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