7. Oktober 2004 
in Kürze: 

Männer wie wir

"Bei Torwart Ecki läuft's gerade nicht so rund: Erstens hat er seiner Fußballmannschaft den Aufstieg verpatzt und ist zweitens hochkantig aus dem Team geflogen. Drittens hat er seiner Truppe eine gepfefferte Revanche versprochen - mit einer Mannschaft, die er viertens noch gar nicht hat. Fünftens soll das Ganze schon in vier Wochen mit viel Tamtam in seinem münsterländischem Heimatdorf stattfinden. Und dann gibt es sechstens noch eine Kleinigkeit: Weil Ecki gerade erkannt hat, dass er schwul ist, will er bei diesem Termin beweisen, dass Schwule genauso gut Fußball spielen wie Heteros. Jetzt muss er nur noch zehn Mitspieler finden. Nichts leichter als das in einer Fußballstadt wie Dortmund ... oder?" (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Männer wie wir (Deutschland 2003)  
Regie: Sherry Hormann ("Irren ist männlich", "Frauen sind was Wunderbares");
Alternativtitel: Lattenknaller
Darsteller: Maximilian Brückner (Ecki), Rolf Zacher (Karl), Lisa Maria Potthoff ("Soloalbum"; Susanne), David Rott ("Ganz und gar"; Sven), Christian Berkel (zuletzt: "Lautlos"; Rudolf), Dietmar Bär (Eckis Vater), Saskia Vester (Mutter), Mariele Millowitsch (Elke), Andreas Schmidt (Linie 1", "Das Leben ist eine Baustelle"; Jürgen), Hans Löw (Klaus), Charly Hübner (Horst), Markus John (Tom), Billey Demirtas (Ercin), Willi Thomczyk (Wirt) u.a.; Drehbuch: Benedikt Gollhardt; Produktion: Kirsten Hager, Eric Moss, Andreas Schneppe (Hager Moss Film GmbH); Kamera: Hanno Lentz; Musik: Martin Todsharow; Länge: 106 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Buena Vista International (Germany) GmbH; Film-Homepage: http://www.movie.de/maennerwiewir/


Archivierte Kurzinformation 

10 Jahre Filmrezension.de

Zitat

"Kino muß ein Erlebnis sein, über das man sich aufregt - positiv oder negativ. Und wenn in einem Erlebnis, sagen wir wie 'Natural Born Killers', 80 Minuten nur geschrien und gemordet wird, dann ist das legitim. ... Die Probleme mit der Gewalt beginnen immer erst, wenn die Menschen über das Phänomen nicht aufgeklärt werden, wenn man ihnen verweigert, darüber nachzudenken, und sie tabuisiert."

Film- und Theaterregisseur Christoph Schlingensief (24.10.1960 - 21.08.2010) [DER SPIEGEL 8 /1995]

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