7. Oktober 2004 
in Kürze: 

Land of plenty

"Nichts scheint Lana, die junge Idealistin, und Paul, den traumatisierten Vietnam-Veteranen, zu verbinden - außer der Tatsache, dass sie zufällig verwandt sind. Als sie im Schmelztiegel Los Angeles aufeinander treffen und aus ganz unterschiedlichen Beweggründen die Aufklärung eines Verbrechens und Antworten auf brennende Fragen suchen, prallen ihre gegensätzlichen Weltanschauungen aufeinander.

Wim Wenders hat einen Film über Amerika gedreht, das Land, das ihn seit vielen Jahren beschäftigt und das er liebt. Eine aktuelle Geschichte um den scharfen Gegensatz zwischen Arm und Reich, die Angst und Paranoia vieler Bürger, den fehlgeleiteten Patriotismus." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Land of plenty 
Originaltitel: Land of plenty (USA / Deutschland 2004) 
Regie: Wim Wenders;
Darsteller: John Diehl (Paul), Michelle Williams ("Station Agent"; Lana), Richard Edson (Jimmy), Wendell Pierce (Henry), Burt Young (Sherman) u.a.; Drehbuch: Wim Wenders, Michael Meredith nach einer Geschichte von Wim Wenders und Scott Derrickson; Produktion: In-Ah Lee, Samson Mücke, Gary Winick, Jake Abraham; Ausführende Produzenten: Peter Schwartzkopff, Jonathan Sehring, Caroline Kaplan, John Sloss; Kamera: Franz Lustig; Musik: Alexis Scott, Songs von Thom, Leonard Cohen u.a.; Verleih gefördert durch Film Förderung Hamburg, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen; Länge: 123 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Reverse Angle; Film-Homepage: http://www.land-of-plenty.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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