11. September 2003 
in Kürze: 

Jennerwein

"Vom Wilderer zum Volkshelden: Die Geschichte des Girgl Jennerwein - ein Rebell in den Bergen, 1848 - 1877. Zum Schicksal wird ihm Agerl, die Frau, die er liebt, die aber auch sein Freund Pföderl begehrt. Zu spät erkennt er den Preis, den er dafür zahlen muss.

Als Girgl (Fritz Karl) - später Jennerwein genannt - aus dem Deutsch-Französischen Krieg zurückkehrt, herrscht große Armut im Land. Girgl lehnt sich gegen die Großgrundbesitzer in seiner Schlierseer Heimat auf, die den einfachen Bauern das Jagdrecht versagen und sie so in den Hunger treiben. Jennerwein wildert und verteilt seine Beute an die Armen. Anfangs hilft ihm sein bester Freund Pföderl (Christoph Waltz) dabei. Doch die beiden werden als Gesetzesbrecher gejagt, vor allem von mayr (August Schmölzer), dem königlichen Forstbeamten. Als sich Jennerwein in Agerl (Sabrina White), Pföderls große Liebe, verliebt - wechselt Pföderl hasserfüllt die Fronten: Er schließt sich Mayr und seiner Truppe an. Jennerwein lässt sich jedoch nicht einschüchtern, obwohl das Wildern für ihn immer gefährlicher wird. Denn es geht ums Überleben, um Agerl und die Waisenkinder, die sie aufgenommen hat. Doch Pföderl wird immer gefährlicher - er trachtet mittlerweile nach Jennerweins Leben..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Jennerwein 
Originaltitel: Jennerwein (Deutschland 2003) 
Regie: Hans-Günther Bücking ("Die Häupter meiner Lieben");
Darsteller: Fritz Karl (Jennerwein), Christoph Waltz (zuletzt: "Der alte Affe Angst"; Pföderl), Sabrina White (Agerl), Monika Weingartner (Maria), Albert Schmölzer (Mayr), Petra Berndt (Rosl), Pepi Pittl (Nader), Florian Brückner (Hofberger) u.a.; Drehbuch: Hans-Günther Bücking, Holger Zimmermann; Produktion: Sonne, Mond & Sterne Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft; Kamera: Hans-Günther Bücking; Musik: Hans-Jürgen Buchner, Haindling; Länge: 91 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Movienet Film GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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