24. April 2003 
in Kürze: 

Der alte Affe Angst

"'Der alte Affe Angst' erzählt auf sehr emotionale Weise die Geschichte des sensiblen Regisseurs Robert (André Hennicke) und seiner Freundin Marie (Marie Bäumer), die als Ärztin in einer Kinderklinik arbeitet. Sie lieben sich, sie gehören zusammen trotz aller Probleme, die ihr gemeinsames Leben mit sich bringt.

Als Robert erfährt, dass sein Vater Klaus (Vadim Glowna) unheilbar krank ist, nimmt er nach Jahren des Schweigens wieder Kontakt zu ihm auf. Doch kurz darauf stirbt Klaus. Robert, ohnehin geplagt von künstlerischen Zweifeln und Ängsten, begibt sich immer mehr auf einen selbstzerstörerischen Ego-Trip. Seit Monaten schon hat er nicht mehr mit Marie geschlafen, findet sexuelle Befriedigung nur noch bei Prostituierten. Auch für Marie beginnt nun eine schwere Zeit, in der sie fast den Boden unter den Füßen verliert.

Doch in ihrer großen gegenseitigen Liebe und der wilden Entschlossenheit, füreinander zu kämpfen, liegt die Hoffnung auf einen Neuanfang." (Presse-Text)
 

Bayerischer Filmpreis 2002 für Marie Bäumer als Beste Hauptdarstellerin


Wettbewerbsfilm der Berlinale 2003


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Der alte Affe Angst 
Originaltitel: Der alte Affe Angst (Deutschland 2003) 
Regie: Oskar Roehler ("Die Unberührbare", "Suck my dick");
Darsteller: André Hennicke (Robert), Marie Bäumer ("Der Schuh des Manitu"; Marie), Vadim Glowna (Klaus), Hilde Van Mieghem (Brigitte), Hermann Beyer (Maries Vater), Jutta Hoffmann (Maries Mutter), Christoph Waltz (Analytiker), Herbert Knaup (Wolfgang), Ingrid van Bergen (Hannelore K.), Ralf Bauer, Catherine H. Flemming, Eva Habermann u.a.; Drehbuch: Oskar Roehler; Länge: 92 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih von X Verleih; Film-Homepage: http://www.der-alte-affe-angst.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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