17. Oktober 2002 
in Kürze: 

Insomnia - schlaflos

"Der Mord an einer 17-Jährigen hat die Bewohner einer verschlafenen Kleinstadt nördlich des Polarkreises aufgeschreckt. Von Los Angeles reist der erfahrene Detective Will Dormer (Al Pacino) mit seinem Partner Hap (Martin Donovan) nach Alaska, um den Fall zu untersuchen.
Wo die Sonne im Sommer nie untergeht, haben Will und Hap bald eine heiße Spur: Als sie dem Hauptverdächtigen, dem zurückgezogen lebenden Autor Walter Finch (Robin Williams) eine Falle stellen, flieht er in dichtem Nebel über den felsstrand. Schüsse peitschen durch den Dunst... Und Hap bricht tödlich getroffen zusammen.
Will fühlt sich für den Tod seines Kollegen verantwortlich und wird plötzlich von dem ausgekochten Finch bedroht, der dem Cop ein psychologisch ausgeklügeltes Katz-und-Maus-Spiel aufzwingt. Die Situation spitzt sich zu, als die intelligente Nachwuchspolizistin Ellie Burr (Hilary Swank) eigene Schlüsse zieht und Wills Vorgehen in Frage stellt.
Es ist nicht nur die Mitternachtssonne, die Wills Schlaflosigkeit provoziert. Er findet keine Ruhe, und darunter leidet sein Urteilsvermögen. Hier geht es nicht mehr um irgendeinen Mordfall - hier geht es um seinen eigenen Kopf..." (Presse-Text)
Thriller

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Insomnia - schlaflos 
Originaltitel: Insomnia (USA 2002) 
Regie: Christopher Nolan ("Memento"); Darsteller: Al Pacino (Will Dormer), Robin Williams (Walter Finch), Hilary Swank ("Boys don't cry"; Ellie Burr), Maura Tierney (Rachel Clement), Martin Donovan (Hap), Nicky Katt (Fred Duggar), Paul Dooley ("A Wedding"; Chief Charles Nyback) u.a.; Drehbuch: Nikolai Frobenius, Erik Skjoldbjærg; Produktion: George Clooney, Steven Soderbergh; Länge: 118 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Film GmbH; Film-Homepage: http://www.insomnia-schlaflos.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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