10. Juni 2004 
in Kürze: 

Human Nature
- Die Krone der Schöpfung

"Mutter Natur hat sich einen grausamen Scherz mit Lila (Patricia Arquette) erlaubt: Vom Scheitel bis zur Sohle ist sie mit einem überaus dichten Haarwuchs überzogen, der ihr ein normales Leben unmöglich macht. Resigniert kehrt sie der Gesellschaft den Rücken und zieht sich in die Wildnis zurück: Nachdem sie mit einem Bestseller über ihre Erfahrungen berühmt wird, kehrt sie in die Zivilisation zurück. Sie verliebt sich ausgerechnet in den verklemmten Wissenschaftler Nathan (Tim Robbins), der Mäusen Tischmanieren antrainiert. Gemeinsam stoßen sie bei einer Wanderung auf den verwilderten Puff (Rhys Ifans), der von seinem Vater wie ein Affe aufgezogen wurde. Mit Hilfe seiner koketten französischen Assistentin Gabrielle (Miranda Otto) will Nathan an Puff ein zivilisatorisches Exempel statuieren. Aber er hat nicht mit dem Schrei der Wildnis gerechnet - und löst eine groteske Abfolge von immer bizarreren Ereignissen aus, die für alle Beteiligten schwerwiegende Konsequenzen haben... Die skurrile Komödie ist die erste erfolgreiche Zusammenarbeit des begnadeten Videoclip-Regisseurs Michel Gondry mit dem mehrfach Oscar®-nominierten Drehbuchautor Charlie Kaufman, deren zweiter Film, 'Vergiss mein nicht', bereits am 13. Mai 2004 startet. Auf dem Filmfest München wurde 'Human Nature' mit dem High Hopes Award für den besten internationalen Spielfilm ausgezeichnet." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Human Nature - Die Krone der Schöpfung 
Originaltitel: Human Nature (Frankreich / USA 2001) 
Regie: Michel Gondry ("Vergiss mein nicht");
Darsteller: Patricia Arquette ("Lost Highway"; Lila), Tim Robbins (Nathan), Rhys Ifans ("Notting Hill"; Puff), Miranda Otto ("Der Herr der Ringe"-Filme; Gabrielle) u.a.; Drehbuch: Charlie Kaufman; Produktion: Spike Jonze; Kamera: Tim Maurice-Jones; Musik: Graeme Revell; Länge: 96 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Senator Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe