6. November 2003 
in Kürze: 

Hierankl

"Was ist Hierankl?
Für Lene ein einsames Gehöft am Rande der Alpen, in dem ihre Familie wohnt, die sie zuletzt vor fünf Jahren gesehen hat. Jetzt geht sie zurück und entdeckt mit dem Geheimnis von Hierankl auch das Geheimnis ihres Lebens.

Auf einem Bahnsteig in München steht Lene Turner (Johanna Wokalek). Sie muss sich entscheiden: zurück nach Berlin, wo sie lebt, oder in Richtung Süden.
Dort, am Rande der Alpen, wohnt Lenes Familie auf dem einsamen Gehöft Hierankl. Seit Jahren hat Lene ihre Familie nicht mehr gesehen, nach einem zermürbenden und ihr unerklärlichen Zerwürfnis mit ihrer Mutter Rosemarie (Barbara Sukowa). Jetzt endlich fühlt sie sich stark genug, nach Hierankl zurückzukehren. Der sechzigste Geburtstag Ihres Vaters Lukas (Josef Bierbichler) ist ein willkommener Anlass. Lene wird Paul (Frank Giering), ihren Bruder, wieder sehen und auch Goetz (Peter Simonischek), einen gemeinsamen Freund der Eltern aus Studienzeiten, kennen lernen. Sie nimmt den Zug nach Süden, ohne zu ahnen, dass damit eine Kettenreaktion auslösen wird ...

'Hierankl' ist nach zwei Kurzfilmen sowohl Hans Steinbichlers erster langer Spiel- als auch sein Abschlussfilm an der HFF, Hochschule für Film und Fernsehen in München.
Auf dem diesjährigen Münchner Filmfest wurde er mit dem Förderpreis Deutscher Film als bester Regisseur ausgezeichnet, Johanna Wokalek bekam den Förderpreis als beste Darstellerin.
Eine Gemeinschaftsproduktion der AVISTA FILM Herbert Rimbach mit ARRI, Brainpool TV AG, HFF München, Bayerischer Rundfunk, ARTE und Südwestrundfunk.
gefördert durch FilmFernsehFonds Bayern und Filmförderungsanstalt." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Hierankl (Deutschland 2003) 

Regie: Hans Steinbichler;
Darsteller: Johanna Wokalek (Lene Turner), Barbara Sukowa (Rosemarie), Josef Bierbichler ("Code: unbekannt"; Lukas), Frank Giering (Paul), Alexander Beyer (Vincenz), Peter Simonischek (Goetz) u.a.; Drehbuch: Hans Steinbichler; Länge: 93 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Movienet Film GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe