5. Januar 2006 
in Kürze: 

Herr der Diebe

"Der Herr der Diebe – das ist der geheimnisvolle, 15-jährige Anführer einer Kinderbande in Venedig. Er bestiehlt die Reichen, um für seine Schützlinge zu sorgen. Keiner kennt seinen Namen, seine Herkunft. Auch nicht Bo und Prosper – zwei Waisenkinder, die auf der Flucht vor ihren herzlosen Pflegeeltern Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Gemeinsam entdeckt die Bande ein uraltes Karussell mit Zauberkräften: Es kann seine Passagiere älter oder jünger machen – allerdings nur, wenn ein seit langem verschollener Löwenflügel entdeckt und wieder am Karussell angebracht wird. Nicht nur der gerissene Hehler Barbarossa ist den Freunden deswegen auf den Fersen, sondern auch der Privatdetektiv Victor, den die Pflegeeltern auf Bos und Prospers Spuren hetzen..."
(Text: Warner Bros.)

Verfilmung eines Romans von Cornelia Funke


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Herr der Diebe 
Originaltitel: The Thief Lord (Deutschland 2005) 
Regie: Richard Claus;
Darsteller: Jim Carter (Victor), Caroline Goodall (Ida), Rollo Weeks ("Das Mädchen mit dem Perlenohrring"; Scipio), Aaron Johnson (Prosper), Jasper Harris (Bo), George MacKay (Riccio), Alice Connor (Wespe), Vanessa Redgrave (Schwester Antonia) u.a.; Drehbuch: Daniel Musgrave, Richard Claus nach dem Roman von Cornelia Funke; Produktion: Richard Claus; Kamera: David Slama; Musik: Nigel Clarke, Michael Csányi-Wills; Länge: 98 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih der Warner Bros. Pictures Germany; Film-Homepage: http://www.herrderdiebe-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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