11. März 2004 
in Kürze: 

Gegen die Wand

Link zu unserer Rezension des Films

Die junge Sibel (Sibel Kekilli) und der etwa doppelt so alte Cahit (Birol Ünel) lernen sich nach Selbstmordversuchen kennen. Um ihrer streng traditionellen Einwandererfamilie zu entfliehen und das Leben frei genießen zu können, schlägt Sibel Cahit eine Scheinehe vor. Er willigt ein auch in der Hoffnung, selber aus seiner Perspektivlosigkeit zu entkommen. Das nicht Geplante geschieht, sie verlieben sich, so dass in Cahit die Eifersucht auf Sibels zahlreiche Liebhaber wächst...

"Gegen die Wand" erhielt den Goldenen Bären der Berlinale 2004.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Gegen die Wand (Deutschland / Türkei 2003 / 2004) 
  
Regie: Fatih Akin ("Kurz und schmerzlos", "Im Juli", "Solino");
Darsteller: Sibel Kekilli (Sibel), Birol Ünel (Cahit), Hermann Lause (Arzt), Mehmet Kurtulus, Catrin Striebeck, Cem Akin, Meltem Cumbul u.a.; Drehbuch: Fatih Akin; Produktion: Fatih Akin, Stefan Schubert, Ralph Schwingel, Andreas Thiel; Kamera: Rainer Klausmann; Länge: 121 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Timebandits Films; Film-Homepage: http://www.gegendiewand.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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