20. Juni 2002 
in Kürze: 

Francisca
(...auf welcher Seite stehst du?)

"Helmuth Busch (Ulrich Noethen) versucht 1971 vor seiner Vergangenheit als Stasi-Informant zu fliehen. In Mexiko will er untertauchen, doch der mexikanische Geheimdienst erkennt und erpresst ihn. Um nicht an die DDR ausgeliefert zu werden, lässt Helmuth sich darauf ein, eine Gruppe politischer Studenten zu observieren. Als Bruno Müller wird er Geschichtsprofessor an der Universität von Mexiko-City.
Bruno erfüllt seinen unangenehmen Auftrag. Doch die Situation wird kompliziert, als Bruno sich immer mehr auf die Gruppe der jungen Aktivisten einlässt und sich in die Studentin Adela (Fabiola Campomanes) verliebt. Diese leidenschaftliche Liebe stürzt Bruno in einen tiefen Konflikt.
Francisca ist eine Liebesgeschichte, die vor dem Hintergrund der dramatischen Geschichte Mexikos der 70er Jahre spielt: die Zeit nach den Ereignissen rund um die Olympischen Spiele in Mexiko (1968) und dem Massaker von Tlatelolco, bei dem Hunderte von Studenten zu Tode kamen; der Zeit, in der die Ideale von Gerechtigkeit und sozialer Veränderung das Leben einer ganzen Generation bestimmten." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Francisca (...auf welcher Seite stehst du?) 
Originaltitel: ¿De qué lado estás? (Mexiko 2002) 
Regie: Eva López-Sánchez; Darsteller: Ulrich Noethen ("Comedian Harmonists", "Gripsholm"; Helmuth Busch / Bruno Müller), Fabiola Campomanes (Adela), Arcelia Ramírez, Juan Ríos, Carlos Lucas (Matias), Rafael Martín (Burro) u.a.; Drehbuch: Eva López-Sánchez, Jorge Goldenberg; Länge: 84 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Pegasos Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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