9. Dezember 2004 
in Kürze: 

Ein Zuhause am Ende der Welt

"Bobby (Colin Farrell) und Jonathan (Dallas Roberts) sind unzertrennlich seit ihrer gemeinsamen Jugend in Cleveland. Für den behütet aufgewachsenen Jonathan bedeutet der unkonventionelle Bobby den Zugang zu einer 'größeren' Welt. Bobby hingegen erhält von Jonathans Familie, insbesondere von dessen Mutter Alice (Sissy Spacek), den Rückhalt, den er, seit er Waise wurde, so dringend braucht. Dennoch schickt das Schicksal die beiden Jugendfreunde erst einmal in verschiedene Richtungen. Erst Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen in New Yorks East Village.
Jonathan lebt mittlerweile offen seine Homosexualität und teilt sich eine Wohnung mit der exzentrischen, aber attraktiven Claire (Robin Wright Penn). Bobby zieht zu ihnen. Claire fühlt sich sowohl zu Jonathan als auch zum heterosexuellen Bobby hingezogen und so entwickelt sich ein kompliziertes Dreiecksverhältnis, das die Freundschaft der beiden Jugendfreunde auf eine harte Probe stellt. Dennoch leben alle drei eine Form von Familie, die es so noch nicht gab..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Ein Zuhause am Ende der Welt 
Originaltitel: A Home at the End of the World (USA 2004) 
Regie: Michael Mayer;
Darsteller: Colin Farrell (Bobby), Robin Wright Penn (Claire), Dallas Roberts (Jonathan), Sissy Spacek (Alice) u.a.; Drehbuch: Michael Cunningham ("The Hours") nach seinem gleichnamigen Roman; Produktion: Tom Hulce, Christine Vachon, Katie Roumel, Pamela Koffler, John Wells, John N. Hart jr., Jeffrey Sharp; Kamera: Enrique Chediak; Musik: Duncan Sheik; Länge: 97 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Solo Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.ahomeattheendoftheworld.com


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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