6. Oktober 2005 
in Kürze: 

Dear Wendy

"'Dear Wendy' erzählt die Geschichte des jungen Einzelgängers Dick, der in der ärmlichen Bergarbeiterstadt Estherslope lebt. Als er eines Tages auf eine kleine Handfeuerwaffe stößt, fühlt er sich trotz seiner inbrünstigen pazifistischen Überzeugung magisch von ihr angezogen. Zusammen mit seinem neuen Partner überzeugt er bald eine Reihe anderer junger Ausgestoßener in der Stadt, mit ihm einen Geheimclub zu gründen: Die Dandies. Ein Club, der auf den Grundsätzen des Pazifismus, doch gleichzeitig auf der Lehre von Waffen beruht. Trotz ihres festen Glaubens an die wichtigste aller Dandy-Regeln ('Ziehe niemals deine Waffe') finden sie sich bald in einer misslichen Lage wieder, in der sie merken, dass Regeln dazu da sind, gebrochen zu werden."
(Text: Neue Visionen)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Dear Wendy 
Originaltitel: Dear Wendy (Dänemark 2004) 
Regie: Thomas Vinterberg ("Das Fest", "It's all about love");
Darsteller: Jamie Bell (Dick), Bill Pullman (Krugsby), Michael Angarano (Freddie), Danso Gordon (Sebastian), Novella Nelson (Clarabelle), Chris Owen (Huey), Alison Pill (Susan), Mark Webber (Stevie) u.a.; Drehbuch: Lars von Trier; Produktion: Lucky Punch, A Nimbus / Zentropa Joint Venture; Kamera: Anthony Dod Mantle; Musik: Benjamin Wallfisch; Länge: 105 Minuten; FSK: keine Jugendfreigabe, d.h. ab 18 Jahren; ein Film im Verleih von Legend Filmverleih GmbH und Neue Visionen; Film-Homepage: http://www.dearwendy.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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