2. Dezember 2004 
in Kürze: 

Bridget Jones
- Am Rande des Wahnsinns

"Die Story beginnt da, wo der erste Film mit Happy End aufhörte. Oder besser gesagt – aufzuhören schien. Denn seit Bridgets romantischer Umarmung nachts vor ihrer Tür mit Traummann Mark Darcy (Colin Firth) sind gerade mal vier Wochen vergangen und Bridget ist nun schon offiziell die Freundin von Darcy. Aber statt auf rosa Wolken zu schweben, stolpert sie auf falschen Schuhen und im falschen Kleid durch alle Fettnäpfchen, die Londons High Society für sie bereithält. Sie findet sich auf viel zu vielen steifen Empfängen wieder, würde sie doch lieber romantische Stunden zu zweit erleben. 

Außerdem findet sie heraus, dass sich ihr Geliebter auch noch als treuer Wähler der konservativen Partei entpuppt ... Doch als vielbeschäftigter Anwalt hat Mark halt seine Verpflichtungen. Doch ein viel größeres Problem für Bridget ist ein hübsches Wesen, das in Marks Büro als übereifrige Praktikantin arbeitet und auf den Namen Rebecca (Jarinda Barrett) hört. Diese bewegt sich auf ihren endlos langen Beinen traumwandlerisch sicher über das glatte Parkett, auf dem Bridget ständig ausrutscht. 

Mark überrascht Bridget mit einer Woche Skifahren in Österreich. Bridget freut sich auf romantische Hüttenabende zu zweit, ist es doch mit ihrer Skifahrkunst nicht sehr weit her. Doch dann steht plötzlich Rebecca auf der Piste und wedelt mit eleganten Schwüngen die Piste herunter. Also gestalten sich die Nächte ebenfalls frostig.
Jetzt ist es für Bridget sonnenklar, dass ihr Liebster sich hinter ihrem breiten Rücken mit der gertenschlanken Rebecca vergnügt.

Aber auch an anderen Fronten kämpft Bridget mit den Tücken des Alltags: In ihrem Job muss sie einen neuen Chef von ihrem Können überzeugen, ein übereifriger Handwerker verunstaltet ihre Wohnung und allerlei weitere Unwägbarkeiten tragen nicht gerade zu ihrer seelischen Verfassung bei. Da hilft nur der Krisenrat mit den Freunden Shazzer und Jude (Sally Phillips und Shirley Henderson) – und die beruhigende Wirkung von Zigaretten, Chardonnay und Schokolade.

Wie gut, dass gerade in diesen Momenten des Zweifels ein alter Bekannter Bridgets Weg kreuzt und seine Hilfe anbietet. Ausgerechnet ihren Ex-Boss und Ex-Liebhaber Daniel Cleaver (Hugh Grant) trifft sie auf einer Geschäftsreise nach Thailand, wo sie als Reporterin einen Auftrag durchführen soll. Der treibt sie an den Rand des Wahnsinns, indem er alle Register seines Könnens zieht, um sie zu verführen. Doch statt im siebten Himmel zu schweben, landet sie in einem überfüllten Frauengefängnis wegen Drogentransfer. Sie wurde mies vom Freund einer Freundin reingelegt. Was nun? Auf Daniels Hilfe kann sie nicht bauen, der macht sich aus dem Staub. Nach einer Nacht in der überfüllten Zelle, in der Bridget sofort die Sympathien ihrer Mitinsassinnen erwirbt, steht plötzlich Mark, die treue Seele, auf der Matte, um sie mit einem juristischen Winkelzug aus dem Gefängnis zu befreien.

Sollte dies ein neuer Anfang für beide sein? Nach ihrer Rückkehr in die Heimat hegt Bridget noch einige Zweifel. Doch wer sie kennt, weiß, dass ihr schon einiges einfallen wird..." (Presse-Text von United International Pictures)

Fortsetzungsfilm von "Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück" (2001)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns 
Originaltitel: Bridget Jones - The Edge of Reason (GB / USA 2004)
Alternativtitel: Bridget Jones 2
Regie: Beeban Kidron ("Herbstzeitlose", "To Wong Foo");
Darsteller: Renée Zellweger (Bridget Jones), Hugh Grant (Daniel Cleaver), Colin Firth (Mark Darcy), Jim Broadbent (Bridgets Vater), Gemma Jones (Bridgets Mutter), Jarinda Barrett, Sally Phillips, Shirley Henderson u.a.; Drehbuch: Andrew Davies, Helen Fielding, Richard Curtis, Adam Brooks nach dem Roman von Helen Fielding; Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Jonathan Cavendish; Ausführende Produzentinnen: Debra Hayward, Liza Chasin; Kamera: Adrian Biddle; Musik: Harry Gregson-Williams; Länge: 108 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://www.movies.uip.de/bridgetjones2 bzw. http://www.bridgetjones-wahnsinn.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Ich schaue nicht auf irgendeinen meiner Filme mit Vorliebe oder Stolz zurück. Ich schaue auf meine Filme allgemein zurück... Ich kann nur die Redewendung benutzen: 'Ich bin verflucht'."

("I don't look back on any film I've done with fondness or pride. I look back on my films and on the past generally ... I can only used the phrase, 'Well, I'm damned.'")

Der britische Regisseur Nicolas Roeg (15.08.1928 - 23.11.2018; "Wenn die Gondeln Trauer tragen", "Der Mann, der vom Himmel fiel")

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