21. November 2002 
in Kürze: 

Bowling for Columbine

Der amerikanische Filmemacher Michael Moore beleuchtet "in 'Bowling for Columbine' einmal mehr ein Phänomen der Supermacht: die Waffenversessenheit seiner Landsleute. Ausgehend vom Massaker an der Columbine Highschool in Littleton / Colorado 1999 heftet sich Moore, selbst nur bewaffnet mit seiner Kamera und jeder Menge hartnäckiger Fragen, an die Fersen illustrer Lobbyisten, Waffennarren, Popgrößen und Politiker. Durch eine ganze Reihe raffinierter Montagen gelingt es Moore, seine Landsleute als eine Nation von paranoiden Fetischisten zu entlarven, die nur mit einer geladenen Pistole unter dem Kopfkissen ruhig schlafen können. ... Interviews, Polizeivideos und Trickfilme werden mit persönlichen Kommentaren zu einem ... Bilderepos gekoppelt, das zum Lachen animiert, bis einem angst und bange wird...

'Bowling for Columbine' ist eine haarsträubend-witzige Polit-Satire, die mit 20 Minuten standing ovations auf dem diesjährigen Filmfestival in Cannes gefeiert und dort einstimmig mit dem Sonderpreis der Jury zum 55. Geburtstag des Festivals ausgezeichnet wurde." (Presse-Text)
Dokumentarfilm


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Bowling for Columbine 
Originaltitel: Bowling for Columbine (Kanada / USA 2002) 
Regie: Michael Moore ("Roger & me"; Darsteller in "Lucky Numbers"); im Film vorkommende Prominente: Michael Moore selbst, George W. Bush, Dick Clark, Charlton Heston, Marylin Manson, John Nichols, Matt Stone u.a.; Länge: 119 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Prokino; Film-Homepages: http://www.bowling-for-columbine.de und http://www.michaelmoore.com


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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