17. Oktober 2002 
in Kürze: 

Baader

"Er war der coole Gangster, immer gut gekleidet, ein Autofreak, ein Frauenheld. Andreas Baader (Frank Giering) hat uns bis zu seiner Verhaftung 1972 einen riesigen Film entworfen, mit ihm und seiner Geliebten Gudrun Ensslin (Laura Tonke) und der intellektuellen Radikalen Ulrike Meinhof (Birge Schade) in den Hauptrollen. Baader brachte seinen Mitstreitern nicht nur bei wie man Autos klaut, Banken ausraubt und Bomben baut. War er zuerst nur der faszinierende Kriminelle unter den Intellektuellen, wurde er bald durch seinen spektakulären Tatendrang zu deren glamourösem Anführer.
Christopher Roth wurde für 'Baader' auf der diesjährigen Berlinale der Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet, verliehen." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Baader 
Originaltitel: Baader (Deutschland 2002) 
Regie: Christopher Roth; Darsteller: Frank Giering (Andreas Baader), Laura Tonke (Gudrun Ensslin), Birge Schade (Ulrike Meinhof), Michael Sideris (Kurt Wagner), Vadim Glowna (Kurt Krone), Jana Pallaske ("alaska.de"; Karin Rubner) u.a.; Drehbuch: Christopher Roth, Moritz von Uslar; Länge: 115 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Prokino; Film-Homepage: http://www.baader-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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