06.08.2019

Buddy (2013)

Vier Jahre nach "Wickie und die starken Männer" meldet sich Michael "Bully" Herbig zurück. Und eins muss man ihm lassen: Er wiederholt nicht die Formel seiner unerhört erfolgreichen Blockbuster-Parodien "Der Schuh des Manitu" und "(T)Raumschiff Surprise", sondern wagt etwas Neues. "Buddy" ist – wie der Titel anzeigt – ein Buddymovie, und zwar in Gestalt einer romantischen Fantasykomödie.

Eddie (Alexander Fehling) führt als Erbe des Brause-Herstellers "Sprudel Factory" ein Leben mit massig Frauen und Zaster, doch seine Saufgelage ruinieren das Firmenimage. Also betritt sein Schutzengel Buddy (Michael Herbig) die Bühne. Der unerfahrene Engel will das Leben seines Schützlings ordnen und dafür sorgen, dass Eddie nicht bei der adretten Lisa (Mina Tander) verkackt. Das Problem: Für alle außer Eddie ist der himmlische Kumpel unsichtbar, weswegen sein Umfeld ihn für verrückt erklärt.

"Buddy" ist einer jener Filme, in denen die Hauptfigur Verantwortung lernen muss, wobei die humorvolle Beziehung zwischen den unvollkommenen Buddies im Mittelpunkt steht. Aber obwohl handwerklich alles im Lot ist, kommt nur selten wahre Freude auf: Vieles verpufft und die platten Figuren reißen kaum mit. Unterhaltsam ist der Film etwa mit einer Action- und zwei Musicaleinlagen insgesamt trotzdem. Und das Finale? Ja, zugegeben, das machte mir tatsächlich Lust auf eine feste Freundin.



Diese Filmkritik ist zuerst erschienen bei fluter.de.

 

Christian Horn / Wertung: * * (2 von 5)



Filmdaten

Buddy (2013)


Deutschland 2013
Regie & Drehbuch: Michael "Bully" Herbig;
Darsteller: Alexander Fehling (Eddie Weber), Michael "Bully" Herbig (Buddy), Mina Tander (Lisa), Christian Berkel (Martin), Daniel Zillmann (Hütte), Jann-Piet Puddu (Sammy), Alexander Wüst (Andi), Alexander Schubert (Franco Tillmann), Franziska Schlattner (Caro), Tim Wilde (erster Polizist), Siegfried Terpoorten (zweiter Polizist), Dominic Boeer (Rezeptionist), Peter Jordan (Psychiater Dr. Brandt), Katharina Caddy Friedl (Kerstin), Nic Romm (Flo), Horst Sachtleben (Herr Kossev), Renate Delfs (Oma Schippe), Carl Heinz Choynski (Opa Sören), Daniel Wiemer (Dieb), Judith Hoersch (Babsi), Olli Dittrich (Mann mit Zeitung), Mirja du Mont (Passantin), Sky du Mont (Passant), Rick Kavanian (Flugbegleiter), Manou Lubowski (Einsatzleiter) u.a.;
Produzenten: Christopher Doll, Michael "Bully" Herbig; Kamera: Torsten Breuer; Musik: Ralf Wengenmayr; Schnitt: Alexander Dittner;

Länge: 94,35 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; deutscher Kinostart: 25. Dezember 2013



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"Es erscheint mir albern, dass etwas so Richtiges und Einfaches erkämpft werden muss."

("It just seems silly to me that something so right and simple has to be fought for at all.")

Schauspieler Gregory Peck (1916 - 2003) über die Rechte von Homosexuellen

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