27. November 2003 
in Kürze: 

Zwischen Fremden

"Drei Frauen stehen im Zentrum dieses ... Dramas:
Olivia (Sophia Loren) lebt seit Jahren an der Seite des ungeliebten Mannes (Pete Postlethwaite) und wird von Alpträumen gepeinigt. Vom Schrei ihrer Tochter nach der Geburt, die sie zur Adoption freigeben musste. Seit Jahren zeichnet sie heimlich, jetzt wird ihr Schaffensdrang immer stärker. Als sie ihre erwachsene Tochter als Künstlerin trifft, fällt sie eine Entscheidung, die ihr Leben umkrempelt.

Die Fotojournalistin Natalia (Mira Sorvino) ist stolz auf ihr erstes Zeitschriftencover, wie auch der Vater (Klaus Maria Brandauer) auf seine tüchtige Tochter. Doch als sie herausfindet, was mit dem angolanischen Titel-Mädchen in deren Heimatland passiert ist, bringt sie ihr Leben auf neuen Kurs.

Die berühmte Cellistin Catherine (Deborah Kara Unger) ist von dem Gedanken besessen, sich am Vater für die Ermordung der Mutter zu rächen. Dafür verlässt sie Mann und Kind. Erst spät begreift sie, dass sie das Recht nicht in die Hände nehmen darf, ein anderer richtet. Sie stellt sich dem gegenwärtigen Leben.

Drei Frauen. Drei Schicksale. Jede von ihnen entledigt sich der Zwänge, die ihre Seele wie ein Panzer umhüllen. Sie lassen sich nicht mehr von der Vergangenheit fesseln, sondern begegnen der Gegenwart, wagen voller Energie und Elan den Sprung in eine selbst bestimmte Zukunft. In ihre Zukunft." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Zwischen Fremden 
Originaltitel: Between Strangers (Kanada / Italien 2002) 
Regie: Edoardo Ponti (Sohn von Sophia Loren);
Darsteller: Sophia Loren (Olivia), Mira Sorvino (Natalia), Deborah Kara Unger ("Crash"; Catherine), Pete Postlethwaite ("Entfernte Stimmen, Stilleben", "Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten"; John), Gérard Depardieu (Max), Klaus Maria Brandauer (Alexander), Malcolm McDowell ("Uhrwerk Orange"; Alan), Wendy Crewson ("The Sixth Day"; Amanda Trent), Andrew Tarbet (George), John Neville (Orson) u.a.; Drehbuch: Edoardo Ponti; Produktion: Gabriella Martinelli, Elda Ferri; Ausführende Produktion: Wladyslaw Bartoszewicz; Kamera: Gregory Middleton; Musik: Zbigniew Preisner; Länge: 95 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Solo Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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