7. Oktober 2004 
in Kürze: 

Die Zwillinge

"'Die Zwillinge' ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Geschwisterliebe, die auf eine harte Probe gestellt wird. Der Film erzählt ... das Leben von Anna und Lotte. Die innerlich eng verbundenen Zwillinge werden nach dem Tod ihrer Eltern grausam getrennt. Anna wird in Deutschland auf dem Bauernhof ihrer Pflegeeltern ausgebeutet und misshandelt, während Lotte wohlbehütet in der gebildeten Oberschicht der Niederlande heranwächst. Erst als junge Frauen treffen sie sich wieder. 
Missverständnisse und Verletzungen überschatten die alte Vertrautheit. Lotte macht ihre Schwester für den Tod ihres Verlobten verantwortlich und verbannt sie aus ihrem Leben. Fast ein halbes Jahrhundert später kämpft Anna um die Liebe ihrer Schwester." (Presse-Text)

Nominierung 2004 für den Academy Award, den Oscar, als Bester fremdsprachiger Film

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die Zwillinge 
Originaltitel: De Tweeling (Niederlande / Luxemburg 2002) 
Regie: Ben Sombogaart;
Darsteller: Nadja Uhl (Anna (20 Jahre)), Thekla Reuten (Lotte (20 Jahre)), Gudrun Okras (Anna (80 Jahre)), Ellen Vogel (Lotte (80 Jahre)), Sina Richardt (Anna (6 Jahre)), Julia Koopmans (Lotte (6 Jahre)), Margarita Broich (Tante Martha Bamberg), Ingo Naujoks (Onkel Heinrich Bamberg), Roman Knizka (Martin Grosalie), Barbara Auer (Charlotte Falkenau), Markus von Lingen (Bernd), Betty Schuurman (Henriette Rockanje), Jaap Spijkers (Ferdinand Rockanje), Jeroen Spitzenberger (David de Vries), Hans Somers (Bram), Hans Trentelman (Herr De Vries), Marieke Van Leeuwen (Frau De Vries) u.a.; Drehbuch: Marieke van der Pol basierend auf dem internationalen Bestseller "Die Zwillinge" von Tessa de Loo (in der Übersetzung von Waltraut Hüsmert erschienen im btb Verlag 1997); Produktion: Anton Smit, Hanneke Niens; Koproduzent: Jani Thiltges; Kamera: Piotr Kukla; Musik: Fons Merkies; Länge: 137 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Kinowelt Filmverleih GmbH; Film-Homepage: http://www.diezwillinge-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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