11. März 2004 
in Kürze: 

Zwerg Nase

"'Zwerg Nase' ist die Verfilmung der klassischen Märchen von Wilhelm Hauff – ein ... Zeichentrickfilm, in dem das Gute und die Freundschaft den Sieg davontragen.

Zur Durchführung ihrer heimtückischen Pläne braucht die böse Hexe die Hilfe des gutmütigen Schustersohnes Jakob. Als Jakob sich weigert, stiehlt die Hexe ihm sieben Jahre seines Lebens und verwandelt ihn in einen hässlichen Zwerg. Denn die Hexe ist sich sicher: Dieses Unglück kann Jakob nicht ertragen – er wird sicher nachgeben und ihr helfen.
Sieben Jahre vergehen, und Jakob kehrt als Zwerg in seine Heimat zurück. Doch dort ist nichts mehr so, wie es war: Sein Vater ist aus Kummer gestorben, und nicht einmal seine eigene Mutter erkennt Jakob wieder. Von den Bewohnern der Stadt wird er verspottet und fortgejagt. Der verzweifelte Jakob weiß nicht, was er tun soll.
Doch eines Tages – Jakob muss wieder einmal vor seinen Häschern fliehen – rettet er das Leben eines Gans. Es handelt sich um keine gewöhnliche Gans, sondern um Prinzessin Greta, die Königstochter, die von der Hexe verzaubert und entführt worden ist – Greta hatte nämlich mit angesehen, wie die Hexe jenes Geheimnis aus dem Königspalast stahl, das sie benötigt, um die Macht im Königreich an sich zu reißen.
Sofort machen Jakob und die Prinzessin gemeinsame Sache, um zu ihren Familien zurückzukehren und den verschlagenen Plan der Hexe zu vereiteln." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Zwerg Nase 
Originaltitel: Karlik Nos (Russische Föderation 2003) 
Regie: Ilya Maximov;
Produktion: Sergey Selyanov und Alexander Boyarsky; Produktionsüberwachung: Konstantin Bronzit; Länge: 80 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih der Warner Bros. Pictures Germany; Film-Homepage: http://www.zwergnase-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe