16. September 2004 
in Kürze: 

Zwei Brüder

"In einem fernen exotischen Land vor nicht all zu langer Zeit wachsen die beiden Tigerbabys Kumal und Sangha auf. Der Dschungel ist ihr Zuhause. Kumal ist mutig und wild, Sangha dagegen eher sanftmütig und verspielt. Eines Tages dringen Menschen in ihre Dschungel-Idylle ein, und die Brüder werden voneinander getrennt. Der Jäger McRory (Guy Pearce) kümmert sich liebevoll um Kumal, doch auch er kann nicht verhindern, dass der kleine Tiger an einen Zirkus verkauft wird. Sangha hat zunächst mehr Glück und wächst bei dem kleinen Raoul (Freddie Highmore) im Hause des Gouverneurs (Jean-Claude Dreyfus) auf. Aber auch er darf dort nicht lange bleiben... 

Als Kumal und Sangha zu majestätischen Tigern heran gewachsen sind, treffen sie zufällig wieder aufeinander. Beide sollen in der Arena vor einer großen Zuschauermenge gegeneinander kämpfen. Doch die Brüder erkennen sich wieder. Wird ihnen gemeinsam die Flucht zurück in den Dschungel gelingen?" (Presse-Text von Tobis)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Zwei Brüder 
Originaltitel: Deux Frères (Frankreich, Großbritannien 2004) 
Regie: Jean-Jacques Annaud;
Darsteller: Guy Pearce (Aidan McRory), Jean-Claude Dreyfus (Eugène Normandin), Philippine Leroy Beaulieu (Mathilde Normandin), Freddie Highmore (Raoul), Moussa Maaskri (Saladin), Vincent Scarito (Zerbino), Mai Anh Le (Naï-Rea), Jaran Phetjareon (der Dorfälteste), Oanh Nguyen (Seine Exzellenz), Stéphanie Lagarde (Paulette) u.a.; Tiger dressiert und geführt von Thierry le Portier; Drehbuch: Alain Godard, Jean-Jacques Annaud; Produktion: Jake Eberts, Jean-Jacques Annaud; Ausführender Produzent: Xavier Castano; Kamera: Jean-Marie Dreujou; Länge: 105 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Tobis


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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