11. Dezember 2003 
in Kürze: 

Yossi & Jagger

"Israel, ein Land im permanenten Kriegszustand. In einem Außenposten der israelischen Armee, nahe der Grenze zum Libanon versucht die hier stationierte Einheit aus Männern und Frauen, der ständig lauernden Kriegsgefahr auf ihre ganz eigene Art und Weise zu begegnen. Jeder sieht sich hier als Überlebenskünstler in einer scheinbar Tod bringenden Umgebung.
Unter ihnen Yossi, der wortkarge Kommandeur, der sich seinem militärischen Auftrag hier mehr als verpflichtet fühlt und Jagger, der Träumer, der bald die Armee verlassen wird und hofft, dass sein Freund Yossi mit ihm ein neues Leben anfängt.
Sind beide alleine in der kargen und verschneiten Berglandschaft auf Erkundungstour, scheint es keine Grenzen, keine Gegensätze, keinen Krieg, sondern nur ihre Liebe zueinander zu geben.
Doch in der Gemeinschaft der Truppe holt der Alltag sie schnell ein. Yossi, der kühle und pflichtbewußte Soldat, Jagger der Unerschrockene, der trotz der angespannten Situation in dieser Militärstation seinem Leben immer etwas positives abgewinnen kann.
Die lautlose Kriegsgefahr aber ist allgegenwärtig und ein gefährlicher Nachteinsatz wird das Leben für beide entscheidend verändern." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Yossi & Jagger 
Originaltitel: Yossi VeJager (Israel 2002) 
Regie: Eytan Fox;
Darsteller: Ohad Knoller (Yossi), Yehuda Levi (Jagger), Assi Cohen (Ofir) u.a.; Drehbuch: Avner Bernheimer; Länge: 65 Minuten; FSK: ab 12 Jahren (DVD); ein Film im Verleih der PRO-FUN media GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe