22. September 2005 
in Kürze: 

Der wilde Schlag meines Herzens

"Tom ist 28 und wie sein Vater im Immobiliengeschäft tätig. Seine Methoden sind halbseiden, sein Vorgehen oft brutal. Zufällig trifft er eines Tages den ehemaligen Konzertagenten seiner Mutter wieder, der ihn ermutigt, an einem Klaviervorspiel teilzunehmen. Versessen bereitet sich Tom mit Hilfe einer jungen asiatischen Pianistin auf den Termin vor. Hin- und hergerissen zwischen seinen Ambitionen als Musiker und seiner Existenz am Rande der Legalität, wird ihm bewusst, dass sich seine unterschiedlichen Lebensstile nicht länger miteinander vereinen lassen. Tom muss eine Entscheidung treffen..."
(Text: Concorde Film)

Wettbewerbsfilm der Berlinale 2005;
basierend auf dem Film "Finger – Zärtlich und brutal" (USA 1977) von Regisseur James Toback mit Harvey Keitel.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Der wilde Schlag meines Herzens 
Originaltitel: De battre mon coeur s'est arrêté (Frankreich 2005) 
Regie: Jacques Audiard;
Darsteller: Romain Duris (Tom), Niels Arestrup (Robert), Linh-Dam Pham (Miao-Lin), Aure Atika (Aline), Emmanuelle Devos (Chris), Jonathan Zaccai (Fabrice), Gilles Cohen (Sami), Anton Yakovlev (Minskov), Mélanie Laurent (Minskovs Freundin) u.a.; Drehbuch: Jacques Audiard, Tonino Benacquista basierend auf "Finger - Zärtlich und brutal" von James Toback; Kamera: Stéphane Fontaine; Musik: Alexandre Desplat; Länge: 107 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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