12. September 2002 
in Kürze: 

Wie die Karnickel

"Das Feuer zwischen Orchestermusiker Horst (Michael Lott) und Langzeitfreundin Vera (Anna Böttcher) brennt schon längst auf Sparflamme. Enttäuscht flüchtet sie zu ihrer Mutter - und Horst sitzt plötzlich alleine da. Gemeinsam mit seinem Nachbarn, dem homosexuellen Sigi (Sven Walser), ebenfalls frisch getrennt von Langzeitlover Hubert (Heinrich Schmieder), genießen die Neu-Singles allerdings schnell die unverhoffte Freiheit: Horst beginnt ein leidenschaftliches Intermezzo mit Operndiva Kriemhild Nastrowa (Andreja Schneider) und Sigis Objekt der Begierde ist der smarte Möbelpacker Benno (Alfonso Losa). Doch Vera und Hubert sind noch längst nicht aus ihren Köpfen und Leben verschwunden. Und als es nach einer Fernsehshow zu einem aufregenden Showdown kommt, wird schnell klar, dass Fantasien manchmal besser Fantasien bleiben sollten..." (Presse-Text)

Komödie;
Verfilmung der gleichnamigen Vorlage von Ralf König ("Der bewegte Mann")

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Wie die Karnickel 
Originaltitel: Wie die Karnickel (Deutschland 2002) 
Regie: Sven Unterwaldt; Darsteller: Michael Lott (Horst), Sven Walser (Sigi), Anna Böttcher (Lena), Heinrich Schmieder (Hubert), Heinrich Schafmeister, Andreja Schneider (Kriemhild), Alfonso Losa (Benno), Kelly Trump (als sie selbst) u.a.; Drehbuch: Ralf König nach seiner eigenen Vorlage; Produktion: Achterbahn AG, Constantin Film, Boje Buck Produktion; Produzenten: Jens Nieswand, Bernd Eichinger, Lutz W. Lester; Länge: 88 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.wie-die-karnickel-film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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