6. Februar 2003 
in Kürze: 

Weißer Oleander

"Als die exzentrische Künstlerin Ingrid (Michelle Pfeiffer) erfährt, dass ihr Lebensgefährte Barry sie verlassen will, dreht sie durch: Sie vergiftet den Geliebten mit einem tödlichen Oleander-Extrakt. Hauptleidtragende dieses Verbrechens aus Leidenschaft ist ihre Tochter Astrid (Alison Lohman), die nach der Inhaftierung der Mutter die typische Karriere eines Waisenkindes antritt: Halt- und orientierungslos wird die 15-Jährige von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht. Erst unter der liebevollen Obhut der unglücklich verheirateten Claire (Renée Zellweger) findet Astrid die Kraft und Reife, sich aus dem Schatten der übermächtigen Mutter zu befreien, die sogar vom Gefängnis aus mit Argusaugen über die Entwicklung ihrer Tochter wacht..." (Presse-Text von Tobis Studiocanal)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Weißer Oleander 
Originaltitel: White Oleander (USA / Deutschland 2002) 
Darsteller: Michelle Pfeiffer (Ingrid Magnussen), Robin Wright Penn (Starr), Renée Zellweger (Claire Richards), Alison Lohman (Astrid Magnussen), Cole Hauser (Ray) u.a.; Regie: Peter Kosminsky; Drehbuch: Mary Agnes Donoghue nach dem Roman von Janet Fitch; Länge: 109 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Tobis Studiocanal; Film-Homepage: http://www.weisseroleander.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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