27. Januar 2005 
in Kürze: 

Der Wald vor lauter Bäumen

"Melanie Pröschle kommt aus Schwaben. Enthusiastisch tritt die junge Lehrerin ihre erste Stelle in Karlsruhe an. Sie will in ihrem neuen Leben, ohne Eltern und Ex, alles gut machen. Sie will beliebt sein. Aber wie stellt man das an? Melanie Pröschle klingelt bei ihrem Nachbarn und überreicht ihm feierlich den in Klarsichtfolie eingepackten Selbstgebrannten als Begrüßungsgeschenk: 'Eigentlich müssten Sie mir ja etwas schenken, aber das ist ja egal.' Melanie Pröschle feiert ihren Einstand mit dem Lehrerkollegium und kündigt den 'frischen Wind' an, den sie in die Schule bringen will. Es ist gut gemeint, aber die Kollegen sind weniger begeistert. Melanie Pröschle stellt ihrer Nachbarin Tina nach und tut so, als sei sie zufällig an deren Boutique vorbei gekommen. Tina soll ihre Freundin werden.
Melanie Pröschle ist zu lieb für diese Welt. Sie ist unfreiwillig komisch und manchmal unglaublich peinlich. Je mehr sie versucht, es allen Recht zu machen, desto weniger beliebt wird sie. Ein Schüler schmeißt Kakao nach ihr, die Kollegen nehmen sie nicht ernst und auch Tina wird es bald zuviel." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Der Wald vor lauter Bäumen (Deutschland 2003) 
 
Regie: Maren Ade;
Darsteller: Eva Löbau (Melanie Pröschle), Daniela Holtz (Tina Schaffner), Jan Neumann (Thorsten Rehm), Ilona Christina Schulz (Frau Sussmann), Robert Schupp (Tobias), Monika Hirschle (Melanies Mutter) u.a.; Drehbuch: Maren Ade; Produktion: Janine Jackowski; Co-Produktion: Sabine Holtgreve; Kamera: Nikolai von Graevenitz; Musik: Nellis Du Biel, Ina Siefert; Länge: 84 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Timebandits Films


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe