10. November 2005 
in Kürze: 

Vier Brüder

"Nachdem ihre gemeinsame Adoptivmutter, Evelyn Mercer (Fionnula Flanagan) bei einem Überfall auf einem Lebensmittelladen, in dem sie den Truthahn für Thanksgiving kaufen wollte, kaltblütig ermordet wird, kommen ihre vier Söhne, zwei Weiße und zwei Farbige, an ihrem Grab zusammen. Gemeinsam schwören Bobby (Mark Wahlberg), Angel (Tyrese Gibson), Jeremiah (André Benjamin) und Jack (Garrett Hedlund), ihre Mutter für diesen sinnlosen Tod zu rächen. Für die Polizei von Detroit ist das zwar alles nur Routine. Doch die vier Brüder sehen das anders. Für sie sieht das alles nach einem gezielten Mord aus und so nehmen sie das Gesetz selbst in die Hand. Hierbei stolpern sie in einen Sumpf aus Lügen, Gewalt und Korruption, der bis hinauf in die mächtigsten Positionen der Stadt führt."
(Text: UIP)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Vier Brüder 
Originaltitel: Four Brothers (USA 2005) 
Regie: John Singleton;
Darsteller: Mark Wahlberg (Bobby Mercer), Tyrese Gibson (Angel Mercer), André Benjamin (Jeremiah Mercer), Garrett Hedlund (Jack Mercer), Terrence Howard (Lt. Green), Josh Charles (Detective Fowler), Sofia Vergara (Sofi), Chiwetel Ejiofor (Victor Sweet) u.a.; Drehbuch: David Elliot, Paul Lovett; Produktion: Lorenzo Di Bonaventura; Ausführende Produzenten: Ric Kidney, Erik Howsam; Kamera: Peter Menzies jr.; Musik: David Arnold; Länge: 108 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://www.vierbrueder.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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