7. März 2002 
in Kürze: 

Viel passiert - Der BAP-Film

"Wolfgang Niedecken trifft Wim Wenders in einer Düsseldorfer Kunstgalerie. Zufällig. Die beiden kennen sich seit Jahren, haben sich aber lange nicht mehr gesehen. 
Man diskutiert die Möglichkeit, gemeinsam ein Rock-Video von einem neuen BAP-Song zu machen. Aber bald darauf, nachdem Wenders nicht nur die Single, sondern das ganze neue Album gehört hat, schlägt er Niedecken vor, lieber 'was Richtiges' zu machen, nämlich einen Film über die Band, eine Art Roadmovie oder 'Heimatfilm', in dessen Mittelpunkt Niedeckens in Kölsch verfasste Texte stehen sollen. Ausgangspunkt ist ein Konzert der Gruppe in dem Essener Kino Lichtburg. Jeder Song weckt Assoziationen: Mit der älteren und jüngeren Historie Kölns, oder auch der Bundesrepublik, mit Episoden aus der Geschichte der Band, mit den Inhalten der Lieder. 'Viel passiert' resümmiert 25 Jahre BAP – und blickt in die Zukunft: Auch weiterhin kann viel passieren…
Wenders und Niedecken: 
Der international renommierte Filmemacher und der erfolgreiche deutsche Rockmusiker haben sich zusammengefunden, um einen Rock ’n’ Roll-Film zu drehen, der sich allen Konventionen entzieht. Mit einer packenden Kollage aus aktuellen Konzertaufnahmen und seltenen Archivbildern, angereichert mit Niedeckens einzigartigen Texten und Kommentaren sowie Gastauftritten von Wolf Biermann, Marie Bäumer, Joachim Król und der Rockband Anger 77, entsteht 
ein faszinierendes Porträt einer Band, die auch nach zwei Jahrzehnten 'Kölsch Rock' in Deutschland immer noch an der Spitze steht." (Presse-Text)
Musikfilm 

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Viel passiert - Der BAP-Film Originaltitel: Viel passiert - Der BAP-Film (Deutschland 2001) 
Regie: Wim Wenders; Darsteller: BAP, Marie Bäumer, Joachim Król, Willi Laschet, Anger 77, Wolf Biermann; Drehbuch: Wim Wenders; Produzent: Olaf Wicke; Musik: BAP; Schnitt: Moritz Laube; Steadicam: Jörg Widmer, Jan Kerhart; Kamera: Phedon Papamichael; eine Produktion von screen:works Köln GmbH, Travelling Tunes GmbH, Westdeutscher Rundfunk, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen; Länge: 101 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; Film-Homepage: http://www.vielpassiert.de; ein Film im Verleih der ottfilm GmbH 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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