4. Juli 2002 
in Kürze: 

Venus Boyz

"'Venus Boyz' ist eine filmische Reise durch das Universum weiblicher Männlichkeit. Eine legendäre Drag-King-Nacht in New York ist Ausgangspunkt einer Reise durch Welten jenseits der Geschlechtergrenzen, in welchen Frauen zu Männern werden - die einen für eine Nacht, die andern für ihr ganzes Leben: was bewegt sie, was verändert sich, wovon träumen sie?
Die Drag Kings in New York treten in Clubs auf und verwandeln sich lustvoll in ihre männlichen Alter Egos, parodieren sie, erkunden männliche Erotik und Machtstrategien. Frauen in London experimentieren mit Hormonen und werden zu neuen Männern und Cyborgs. Männlichkeit und deren Transformation als Performance, Subversion oder existenzielle Notwendigkeit. Ein intimer Film über Menschen, die zwischengeschlechtliche Identitäten kreieren.
'Venus Boyz' ist ein Film über mutige Menschen, die sich zwischen den gesellschaftlichen Geschlechternormen bewegen, eine bunte Performance, eine Entdeckungsreise und gleichzeitig ein Dokument für das Überschreiten von Grenzen und die Suche nach dem eigenen Standort in unserer globalisierten Welt. Ein Appell an Toleranz und Freiheit des Einzelnen." (Presse-Text)
Dokumentarfilm;
Auszeichnung für "Venus Boyz":
Semaine de la Critique Locarno 2001: Bester Film

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Venus Boyz Originaltitel: Venus Boyz (Deutschland / Schweiz 2001) 
Regie: Gabriel Baur; Darsteller: Del LaGrace Volcano, Diane Torr, Dréd Gerestant, Bridge Markland, Mo Fischer, Storme Webber, Queen Bee Luscious, Mistress Formika, Judith Halberstam u.a.; Produzent: Kurt Maeder; Ko-Produzentin: Nina Froriep; Kamera: Sophie Maintigneux; Schnitt: Salome Pitschen, Daniela Roderer; Musik: David Shiller; Ton: Ingrid Staedeli; Länge: 104 Minuten; ein Film im Verleih von Movienet Film GmbH;
Homepages:
http://www.venusboyz.net
http://www.godrag-berlin.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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