9. Juni 2005 
in Kürze: 

Tony Takitani

"Tony Takitani ist ein Einzelgänger. Seine Mutter starb wenige Tage nach seiner Geburt, und sein Vater verbrachte mehr Zeit mit seiner Jazzband als mit seinem Sohn. Einsamkeit schien für Tony ein natürlicher Zustand zu sein.
Sein Leben verändert sich jedoch grundlegend, als er sich in die attraktive Eiko verliebt. Zum ersten Mal in seinem Leben ist Tony uneingeschränkt glücklich und er bittet Eiko, ihn zu heiraten. 
Es folgt eine wunderbare Zeit für Tony, die nur durch Eikos Leidenschaft für Designer-Kleidung getrübt wird. Als sich ein ganzer Raum mit den teuren Kleidungsstücken füllt, bittet Tony seine junge Frau, ihre Einkäufe einzuschränken. Eiko stimmt ihm zu, doch keiner ahnt, welche dramatischen Folgen diese Entscheidung haben wird...

Tony Takitani ist die erste Verfilmung einer Erzählung von Kult-Autor Haruki Murakami. ...

In Locarno gewann Tony Takitani den Fipresci-Preis und den Preis der Jury. Er wurde außerdem für das Sundance Film Festival 2005 nominiert ..."
(Text: Alamode Film)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Tony Takitani 
Originaltitel: Tony Takitani (Japan 2004) 
Regie: Jun Ichikawa;
Darsteller: Yumi Endo, Rie Miyazawa, Hidetoshi Nishijima, Issei Ogata, Shinohara Takahumi u.a.; Drehbuch: Jun Ichikawa nach der Vorlage von Haruki Murakami; Musik: Ryuichi Sakamoto; Länge: 76 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Alamode Film / Fabien Arséguel e. K.


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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