23. Juni 2005 
in Kürze: 

The Statement

"Dombey, Frankreich, 29. Juni 1944, 5 Uhr am Morgen:
In Übereinstimmung mit einem Nazi-Kommandeur gibt der junge Offizier der Vichy Milice Pierre Brossard den Befehl zur Exekution sieben jüdischer Männer.

Frankreich, heute: Pierre Brossard (Michael Caine) hatte sich nach dem Krieg für das abscheuliche Verbrechen nie verantworten müssen. Er lebt ein friedliches und anonymes Leben, gedeckt von dem rechten Flügel der katholischen Kirche und von seinen alten Vichy-Kollegen, bis die junge ambitionierte Richterin Annemarie Livi (Tilda Swinton) beginnt, im Fall Brossard neu zu ermitteln.
Behilflich bei den Recherchen ist ihr der skrupellose Colonel Roux (Jeremy Northam) als Vertrauter und Assistent.
Auch wenn es Brossard immer wieder gelingt den Ermittlern zuvorzukommen und somit dem Arm des Gesetzes zu entkommen, wird er gleichzeitig von einer dubiosen Killerbande gejagt. Beide Jäger dicht auf den Fersen, hat Brossard nur mehr eines im Sinn, zu überleben und herauszufinden, wer die Verfolger wirklich sind..."
(Text: Universum Film)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: The Statement 
Originaltitel: The Statement (Kanada / GB / Frankreich 2003) 
Regie: Norman Jewison ("In der Hitze der Nacht", "Hurricane");
Darsteller: Michael Caine (Pierre Brossard), Tilda Swinton (Annemarie Livi), Jeremy Northam (Colonel Roux), Charlotte Rampling (Nicole), Noam Jenkins (Michael Levy), Matt Craven (David Manenbaum), Alan Bates (+ 2003; Bertier), John Boswall (Pater Leo), Frank Finlay (Kommissar Vionnet), Ciarán Hinds (Inspektor Pochon), Colin Salmon (letzte James-Bond-Filme; Patrice), George Williams (der junge Brossard) u.a.; Drehbuch: Ronald Harwood nach einem Roman von Brian Moore (+ 1999); Produktion: Robert Lantos, Norman Jewison; Ausführende Produktion: David M. Thompson, Mark Musselman, Jason Piette, Robin Slovo; Co-Produktion: Sandra Cunnigham, Yannick Bernard, Michael Cowan; Kamera: Kevin Jewison; Musik: Normand Corbeil; Länge: 120 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Universum Film GmbH & Co KG; Film-Homepage: http://www.statement-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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