28. Oktober 2004 
in Kürze: 

Die Reise des jungen Che
- The Motorcycle Diaries

"Im Jahr 1952, noch als Studenten, unternehmen Che Guevara (Gael García Bernal) und Alberto Granado (Rodrigo de la Serna) eine neunmonatige Reise durch halb Lateinamerika: Zuerst auf einem alten Norton-500 Motorrad, dann, als dieses seinen Geist aufgibt, zu Fuß, per Amazonas-Dampfer und auf den Ladeflächen unzähliger klappriger Lastwagen. Aus den unbesorgten Jünglingen, die sorglos in den Tag hineinleben und mit fantasievollen Abenteuergeschichten die lokalen Dorfschönheiten bezirzen, werden im Laufe der Reise nachdenkliche Männer, die am eigenen Leib die wahren Tragödien Lateinamerikas erfahren. Eine endlose Geschichte von Armut und Reichtum, Stolz und Tradition, Temperament und Lebensfreude, Unterdrückung und Ungerechtigkeit..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die Reise des jungen Che - The Motorcycle Diaries 
Originaltitel: The Motorcycle Diaries / Diarios de motocicleta (USA / Deutschland / GB / Argentinien 2004) 
Regie: Walter Salles ("Central Station");
Darsteller: Gael García Bernal (Ernesto Guevara), Rodrigo de la Serna (Alberto Granado), Mía Maestro (Chichina Ferreira) u.a.; Drehbuch: José Rivera, basierend auf den Büchern "The Motorcycle Diaries" von Ernesto Che Guevara und "With Che through Latin America" von Alberto Granado; Produktion: Michael Nozik, Edgard Tenembaum, Karen Tenkhoff; Ausführende Produzenten: Robert Redford, Paul Webster, Rebecca Yeldham; Co-Produzenten: Daniel Burman, Diego Dubcovsky; Kamera: Eric Gautier; Musik: Gustavo Santaolalla; Länge: 126 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.che.film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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