16. August 2001 
in Kürze: 

Thema Nr. 1

"Regisseurin Maria Bachmann hat mit einem zwinkernden Auge die hochkomplizierten Denkweisen der Frauen unter die Lupe genommen und erlaubt einen Blick durchs Schlüsselloch: wie sind Frauen, was denken Frauen, ... eben was Frauen wirklich wollen...
Paula (Antje Schmidt) hat ihre besten Freundinnen zum Essen eingeladen - ohne Männer. Denn die haben an solch einem Abend keinen Platz am Tisch. Nichtsdestotrotz dreht sich alles um Männer. Sie sind das "Thema Nr. 1" in den Gesprächen der vier Frauen.
Gabi, die Reisekauffrau (Nicole Marischka), möchte sich von ihrem griechischen Freund Costas trennen. Jutta, die erfolgreiche Designerin (Sissy Höfferer), schwärmt von ihrem jugendlichen Lover, Franziska (Katarina Klaffs) möchte, weil es so praktisch ist, den Vater ihrer Tocher heiraten. Und Paula hat wieder etwas mit ihrem Ex-One-Night-Stand Hannes angefangen.
Mit Thema Nr. 1, ihrer ersten Regiearbeit, ist Schauspielerin und Drehbuchautorin Maria Bachmann eine freche Mischung aus Satire, Drama und Komödie gelungen. Die vier Frauenfiguren entlarven Wünsche, Sehnsüchte, Abgründe und Selbstbetrug - wie das Leben eben ist, mit allen Höhen und Tiefen und mit der Erkenntnis, dass wir es lieben." (Presse-Text)
Der Clou des Films besteht darin, dass das "Thema Nr. 1", die Männer, niemals im Film zu sehen sind.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Thema Nr. 1 Originaltitel: Thema Nr. 1 (Deutschland 1999) 
Darsteller: Antje Schmidt (Paula), Nicole Marischka (Gabi), Katarina Klaffs (Franziska), Sissy Höfferer (Jutta); Regie: Maria Bachmann; Drehbuch: Maria Bachmann; Kamera: Rodger Hinrichs; Ton: Wolfgang Wirtz, Schnitt: Thomas Knöpfel, Maske: Susanne Woerle; Kostüm: Lucia Faust, Produktionsleitung: Gilbert Möhler, Producer: Tac Romey; Produktion: Eine Hofmann & Voges Filmproduktion in Koproduktion mit Constantin Film. Länge: 84 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; Verleih: Constantin Film 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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