22. Dezember 2005 
in Kürze: 

Terkel in Trouble

"Teenager zu sein ist ein hartes Los. Und Terkel hat eines der härtesten gezogen: Seine Mutter labert und raucht am Stück, sein Vater kennt nur ein Wort ('Nein!') und seine kleine Schwester nervt. Aber das alles ist nichts gegen Terkels Onkel Stewart, der wegen einer Flasche Bier ausgerechnet seine Klassenkameraden Sten und Saki verprügelt. Terkel ahnt: Ihre Rache wird bitter und schmerzhaft sein! Aber wer rechnet schon mit derart skrupellosem Mobbing?

Anonyme Morddrohungen fliegen nächtens durch Terkels Fenster, sogar ein blutiger Pferdekopf aus Plüsch liegt eines Morgens in seinem Bett. Dagegen ist auch der nette Vertretungslehrer Gunnar machtlos, der nach dem plötzlichen Unfalltod von Klassenlehrerin Yvonne mit seiner Buschratte Liese Lotte die 7A übernommen hat. Als Terkel seinem Ratschlag folgt, die Sache ohne Gewalt zu lösen, bekommt er von Sten nur eine satte Kopfnuss.

Damit steht fest: Um dem Terror ein Ende zu bereiten, braucht Terkel die ultimative Einschleim-Aktion. Und die Gelegenheit ist günstig, als er der dicken Dorit – Stens und Sakis zweitliebstem Opfer – eins auswischen kann. Dass Dorit deswegen gleich aus dem Fenster im 3. Stock springt, war ja nicht vorauszusehen. Für Terkel aber geht der Horror jetzt erst richtig los, denn: Er hat ein Gewissen... und einen Killer im Nacken, der sich von nichts abschrecken lässt."
(Text: Movienet Film)

Trickfilm


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Terkel in Trouble 
Originaltitel: Terkel in Trouble (Dänemark 2004) 
Regie: Stefan Fjeldmark, Kresten Vestbjerg Andersen, Thorbjørn Christoffersen;
alle Stimmen in der deutschen Fassung gesprochen von Bela B. Felsenheimer (Punkrock-Band "Die Ärzte"); Drehbuch: Mette Heeno, Anders Matthesen; Produktion: Thomas Heinesen, Trine Heidegaard, Kim Magnusson, Mikkel Berg, Thorbjørn Christoffersen; Musik: Bossy Bo; Länge: 81 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Movienet Film GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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