17. März 2005 
in Kürze: 

Die syrische Braut

"Monas Hochzeitstag wird der bewegendste Tag ihres Lebens sein: sie lebt mit ihrer Familie auf dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen und heiratet auf 'die andere Seite der Grenze' nach Syrien. Ihr Bräutigam wird ein entfernter Verwandter, der syrische TV-Star Tallel, sein. Sobald Mona jedoch einmal nach Syrien eingereist ist, wird sie nie wieder israelisches Territorium betreten können. Das heißt, sie muss sich heute für immer von ihrer geliebten Familie verabschieden. 'Die syrische Braut' ist ein Film über physische und emotionale Grenzen und die Kraft, diese zu überschreiten."
(Text: Timebandits Films)

Bester Film und Publikumspreis, Montreal 2004;
Publikumspreis Locarno 2004 

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die syrische Braut (Deutschland 2004) 
Regie: Eran Riklis ("On a clear day you can see Damascus");
Darsteller: Hiam Abbass (Amal), Makram J. Khoury (Hammed), Clara Khoury (Mona), Ashraf Barhoum (Marwan), Eyad Sheety (Hattem), Evelyne Kaplun (Evelyna), Julie-Anne Roth (Jeanne), Adnan Trabshi (Amin), Marlene Bajjali (die Mutter), Uri Gabriel (Simon), Alon Dahan (Arik), Derar Sliman (Tallel), Ranin Boulos (Mai), Hanna Abou-Manneh (Rama), Robert Hoenig (Joseph), Maisra Masri (Fahdi) u.a.; Drehbuch: Suha Arraf und Eran Riklis; Produzenten: Bettina Brokemper, Michael Eckelt, Antoine de Clermont-Tonnerre, Eran Riklis; eine Produktion von Neue Impuls Film (Deutschland), Eran Riklis Productions Ltd. (Israel), MACT Productions (Frankreich) in Co-Produktion mit WDR / ARTE und ARTE France Cinéma; gefördert durch Filmstiftung NRW, Israel Film Fund CNC, CANAL+, HOT; Entwicklung gefördert durch MEDEA, Hamburg FilmFörderung, Montpellier Film Festival; Kamera: Michael Wiesweg; Musik: Cyril Morin; Länge: 97 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Timebandits Films; Film-Homepage: http://www.diesyrischebraut.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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