6. Januar 2005 
in Kürze: 

Sylvia

"'Sylvia' erzählt die wahre Geschichte der Liebesbeziehung zwischen Sylvia Plath und Ted Hughes, zwei der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts. Es ist das Entwicklungsportrait einer Künstlerin und zugleich die gefühlvolle Schilderung einer leidenschaftlichen, aber unglückseligen Verbindung zweier Künstlerseelen.

Der Film beginnt mit der Romanze der beiden Protagonisten während ihrer Studienzeit in Cambridge und folgt dem Lauf ihrer Ehe, die sich zu einem Strudel von Bitterkeit, Untreue und Gewalt entwickelt - eine Abfolge von Ereignissen, die in der kurzen Zeitspanne von wenigen Monaten die großartige dichterische Kreativität von Sylvia Plath zum Erblühen bringen, die ihre Werke so berühmt gemacht haben, die aber zugleich auch jene tiefe seelische Verzweiflung zum Ausdruck bringen, die in Sylvia Plaths frühen und tragischen Freitod im Alter von dreißig Jahren münden." (Text: Solo Film Verleih GmbH)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Sylvia 
Originaltitel: Sylvia (GB 2003) 
Regie: Christine Jeffs;
Darsteller: Gwyneth Paltrow (Sylvia Plath), Daniel Craig (Ted Hughes), Michael Gambon (Professor Thomas), Blythe Danner  (Aurelia Plath), Jared Harris (Al Alvarez), Amira Casar (Assia Wevill), Andrew Havill (David Wevill), Lucy Davenport (Doreen), Liddy Holloway (Martha Bergstrom), David Birkin (Morecambe) u.a.; Drehbuch: John Brownlow; Produktion: Alison Owen; Ausführende Produzenten: David M. Thompson, Tracey Scoffield, Robert Jones, Jane Barclay, Sharon Harel; Kamera: John Toon; Musik: Gabriel Jared; Länge: 114 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Solo Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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