23. Mai 2002 
in Kürze: 

Starbuck Holger Meins

"Starbuck, das ist der Steuermann der Pequod aus Melvilles Roman 'Moby Dick'. Starbuck, das war der Deckname von Holger Meins, der als erstes RAF-Mitglied 1974 in Untersuchungshaft im Hungerstreik starb. Er wurde 33 Jahre alt. 
Der Filmemacher und Freund Gerd Conradt begibt sich auf Spurensuche nach dem Steuermann der 'Baader-Meinhof-Gruppe'. Wer war Holger Meins? Was führte ihn in den Untergrund? Welche Umstände führten zu seinem Tod, mit dem er zum erklärten Symbol des radikalen Widerstandes wurde? Was bleibt von ihm? Auf dem Weg durch dieses tragische Kapitel deutscher Geschichte geben ihm anhand der vielfältigen Zeitdokumente die unterschiedlichsten Weggefährten Auskunft. An den Pfadfinder, Künstler, Filmemacher und Guerillero Meins erinnern sich u.a. Gretchen Dutschke, Harun Farocki, Thomas Giefer, Wolfgang Petersen, Peter Lilienthal, Michael Ballhaus, Margrit Schiller." (Presse-Text)
Dokumentarfilm

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Starbuck Holger Meins Originaltitel: Starbuck Holger Meins (Deutschland 2001) 
Regie: Gerd Conradt; Kamera: A. Fausten, H. Rombach, S. Grossmann, P. Virus; Produktion: Hartmut Jahn Filmproduktion; ein Film im Verleih von Neue Visionen; http://www.starbuck-holger-meins.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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