22. März 2001 
in Kürze: 

Solas

Die 35-jährige María, die am Rande von Sevilla lebt, erhält eines Tages überraschend Besuch von ihrer Mutter, die ihren Gatten in eine Klinik der Stadt begleitet. Dieser, obgleich todkrank, will immer noch nichts mit seiner Tochter zu tun haben. Die Mutter freundet sich mit einem Nachbarn Marías an. Sie kocht für ihn, er verliebt sich in sie. Während die Mutter dazu gezwungen ist, ihrem egoistischen Ehemann zurück in ihr Dorf zu folgen, geht die schwangere María mit ihrem Nachbarn ein auf gegenseitigem Respekt begründetes Bündnis ein. 
Drama

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Solas Originaltitel: Solas (Spanien 1999) 
Titel für den englischsprachigen Markt: Alone
Darsteller: Ana Fernandez (María), Maria Galiana (Mutter), Carlos Alvarez-Novoa (Vecino), Antonio Perez Dechent (Doctor), Paco De Osca (Vater), Juan Fernández (Juan), Miguel Alcíbar (El Gordo), Pilar Sánchez (Limpiadora 1), Concha Galán (Limpiadora 2); Regie: Benito Zambrano; Drehbuch: Benito Zambrano; Länge: 98 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; im Verleih von Pegasos 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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