3. März 2005 
in Kürze: 

Silentium

"Jetzt ist schon wieder was passiert. Diesmal in Salzburg. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot. Angeblich Selbstmord. Für die Kirche eine glückliche Fügung. Hat doch der Tote erst vor kurzem mit skandalträchtigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen. Brenner hat andere Sorgen. Doch die attraktive Witwe des soeben Verblichenen macht ihm schöne Augen und ein finanziell verlockendes Angebot. Sie glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde. Und Brenner soll es beweisen. Ein Glück, dass ihm sein alter Freund Berti zu Hilfe kommt. Ihre Ermittlungen führen sie in die verschwiegene Welt des Konvikts und hinter die Kulissen der Festspiele. Brenner gerät unter Mordverdacht und kommt um ein Haar ums Leben. Am Ende ist der Fall gelöst. Doch die Spitzen der Gesellschaft haben ihre eigene Auffassung vom Lauf der Gerechtigkeit..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Silentium 
Originaltitel: Silentium (Österreich 2004) 
Regie: Wolfgang Murnberger;
Darsteller: Josef Hader (Brenner), Simon Schwarz (Berti), Joachim Król (Sportpräfekt Filz), Maria Köstlinger (Frau Dornhelm), Udo Samel (Festspielpräsident), Jürgen Tarrach (Opernsänger), Christoph Schlingensief (Opernregisseur), Anne Bennent u.a.; Drehbuch: Wolfgang Murnberger, Josef Hader, Wolf Haas; Produktion: Danny Krausz, Kurt Stocker; Kamera: Peter von Haller; Musik: Sofa Surfers; Länge: 116 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Senator Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.silentium-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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