11. März 2004 
in Kürze: 

Shaolin Kickers

"Vor zwanzig Jahren

Das Endspiel der nationalen Fußballmeisterschaft läuft. In den letzten Sekunden des Spieles nimmt Fung, der Starspieler des Teams, ein Bestechungsgeld von seinem Mannschaftskameraden, Hung, an und verschießt absichtlich den Elfmeter, wodurch das Spiel verloren geht. Nach dem Spiel herrscht reines Chaos – die Fans der Verlierermannschaft flippen aus und Fungs goldenes Bein, dem er seinen Erfolg verdankt, wird bei einem wütenden Angriff der Fans gebrochen.

Heute

Viele Jahre später – sein Leben und seine Karriere in Trümmern – muss Fung auf den Straßen als Bettler leben. Schlimmer noch, sein alter Mannschaftskamerad, Hung, der Fung als Starspieler in der Mannschaft ersetzte, ist zur einflussreichsten Figur der Nationalen Fußball-Liga geworden.
Am Rande eines kleinen Fußballfeldes schaut Fung zu, wie Sing, ein Shaolin-Student, gegen einen Mob örtlicher Gangster kämpft. Schließlich wird Sing in eine Ecke gedrängt; er kämpft sich aber heraus, indem er seine beeindruckenden Kampfsport-Künste spielen lässt. Fung schaut Sing mit Interesse zu und sieht in ihm sofort einen künftigen Fußball-Star.
Fung überredet Sing und seine Kameraden dazu, eine Fußballmannschaft zu bilden und sich für das nationale Fußball-Turnier einzutragen. Fung als Coach plant, das Gesicht des Sports für immer zu verändern, indem er das Talent dieser Mannschaft für Kung-Fu auf dem Fußballfeld freilässt. Sing sagt zu, da er dies als Gelegenheit sieht, den Fans den wahren Geist der Shaolin-Mönche zu zeigen.

Auf der Strasse, an einem Imbiss-Stand, setzt ein unscheinbares junges Mädchen, Mui, seine Kampfsportkunst ein, um chinesisches Brot zuzubereiten und zu backen. Insgeheim verehrt sie Sing, traut sich aber wegen ihres wenig attraktiven Aussehens nicht, ihm ihre wahren Gefühle zu zeigen. Gleichzeitig träumt Sing von einem schönen Mädchen, das ihm auf der Strasse begegnet ist.

Sing und seine Shaolin-Mannschaft, mit Fung als Fachmann, besiegen nach und nach alle Gegner und sichern sich dadurch einen Platz im Endspiel des nationalen Fußball-Turniers. Ihr Gegner ist Hungs 'Evil Soccer Team', das die neuesten Trainingsmethoden und -technologien benutzt. Diese Trainingsmethoden machen aus Hungs Mannschaft eine Truppe von kalkulierenden, kaltblütigen Teufeln.

Beim Endspiel werden Sing und seine Mannschaftskameraden mit brutaler Härte gestoßen und getreten und erleiden dadurch schwere Verletzungen. Beim Halbzeitpfiff geht das Shaolin-Team in Erwartung einer demütigenden Niederlage in die Kabinen. Doch dann taucht jemand ganz unerwartet auf und ändert ihre hoffnungslose Lage. Dadurch bekommen Sing und seine Mannschaftskameraden neuen Mut und der unbezähmbaren Geist der Shaolin kehrt zurück." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Shaolin Kickers 
Originaltitel: Shaolin Soccer / Siu lam juk kau (USA / Hongkong 2001 / 2002) 
Regie: Stephen Chow Sing-Chi;
Darsteller: Ng Mang-tat (Fung), Xie Xian (Hung), Li Hui (schönes Mädchen), Stephen Chow Sing-chi (Sing), Zhou Wei (Mui) u.a.; Drehbuch: Stephen Chow Sing-Chi, Tsang Kan-Cheung; Produktion: Yeung Kwok-Fai; Kamera: Kuen Pak-huen, Kwong Ting Wo; Musik: Raymond Wong; Länge: 88 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Buena Vista International


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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