25. September 2003 
in Kürze: 

Seabiscuit
- Mit dem Willen zum Erfolg

"Amerika im Jahr 1937: Das Land steckt in der schlimmsten Krise seiner Geschichte. Die Wirtschaft liegt brach danieder. Millionen von Menschen sind arbeitslos und stehen auf der Straße. Amerikas Glaube, dass jeder Erfolg haben könne, der nur hart dafür arbeitet, ist zutiefst erschüttert. Es ist das Jahr größten Aufruhrs, aber die größten Schlagzeilen macht nicht die Politik. Es ist ein untersetztes, krummbeiniges Rennpferd, das dem ehemaligen Fahrradmechaniker Charles Howard (Jeff Bridges) gehört, der zum Autohersteller aufstieg und dessen einziger Sohn bei einem Unfall ums Leben kam und dessen Ehe dadurch in die Brüche ging. 

Das Schicksal jedoch brachte ihn mit einer neuen jungen Frau (Elizabeth Banks), dem Pferdeexperten Tom Smith (Chris Cooper) und dem halb blinden, gescheiterten Ex-Boxer 'Red' Pollard (Tobey Maguire) zusammen. Während der einsame und wortkarge Cowboy Smith von der zunehmenden Zivilisation vertrieben wurde, hat Pollard den Verlust seiner Familie nicht verkraftet. Als ein Rennstallbesitzer das Talent des Jungen für Pferde erkennt, schickt ihn sein Vater, der die Chance zum Geldverdienen erkennt, auf eigene Wege. 
Smith trainiert das Pferd 'Seabiscuit', das Pollard reitet. 

Das Unmögliche wird wahr: Durch Zuversicht, eisernen Willen und Entschlossenheit gelingt es dem Trio, aus 'Seabiscuit' ein Rennpferd zu machen, das von Sieg zu Sieg reitet und zum größten Rennpferd aller Zeiten wird." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg 
Originaltitel: Seabiscuit (USA 2003) 
Regie: Gary Ross ("Pleasantville"; Drehbücher zu "Big" und "Dave");
Darsteller: Tobey Maguire (Johnny "Red" Pollard), Jeff Bridges (Charles Howard), Chris Cooper (Tom Smith), Elizabeth Banks (Marcela Howard), Gary Stevens (George "The Iceman" Woolf), William H. Macy (Tick-Tock McGlaughlin), David McCullough (deutsche Fassung: Otto Mellies; Erzähler), Michael O'Neill (Mr. Pollard), Michael Angarano (der junge "Red" Pollard), Annie Corley (Mrs. Pollard) u.a.; Drehbuch: Gary Ross basierend auf dem Roman von Laura Hillenbrand; Produzenten: Kathleen Kennedy, Frank Marshall, Gary Ross, Jane Sindell; Ausführende Produzenten: Gary Barber, Roger Birnbaum, Tobey Maguire, Allison Thomas, Robin Bissell; Ko-Produzentin: Patricia Churchill; Kamera: John Schwartzman; Musik: Randy Newman; Länge: 140 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://movies.uip.de/seabiscuit


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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