"Schweden, Gegenwart. Bei einem Autounfall verliert die Schriftstellerin
Elisabeth ihren Ehemann und bleibt allein mit drei Kindern zurück.
Verzweifelt beschließt sie, dem Geliebten in den Tod zu folgen.
Sie sucht den Weg in die Schneewüste Lapplands, wo sie ihren Mann
vor Jahren kennen gelernt hatte. Auf dem Weg dorthin findet sie in der
Nähe eines Einsiedlerhofes die Leiche einer alten Frau und stößt
schließlich auf immer neue Spuren einer bewegenden Leidenschaft:
Die Geschichte der außergewöhnlichen und radikalen Liebe zwischen
Aron, der mit einem dunklen Geheimnis durch die Welt wanderte, und Ina,
seit ihrer Kindheit im Banne eines übermächtigen Vaters. Elisabeth
findet durch die Kraft der Liebe von Ina und Aron, die gemeinsam versuchen,
gegen das Schicksal anzukämpfen, zurück in ihr eigenes Leben,
zurück zu ihren Kindern." (Presse-Text)
Filmtitel: Schneeland
(Deutschland 2004)
Regie: Hans W. Geißendörfer;
Darsteller: Thomas Kretschmann (Aron), Julia Jentsch ("Die
fetten Jahre sind vorbei"; Inna), Maria Schrader (Elisabeth), Ulrich
Mühe (Knövel), Oliver Stokowski (Salomon), Martin Feifel (Ingmar),
Joachim Król (Rubert), Susanne Lothar (Hilma), Caroline Schreiber
(Britta), Ina Weisse (Helga) u.a.; Drehbuch: Hans W. Geißendörfer;
nach dem Roman "Schneeland" von Elisabeth Rynell; Produktion: Geißendörfer
Film und Fernsehproduktion; Kamera: Hans-Günther Bücking;
Länge:
142 Minuten;
FSK: ab 12 Jahren; ein Film im
Verleih von Kinowelt;
Film-Homepage:http://www.schneeland.de
"Kino muß ein Erlebnis sein, über das man sich aufregt - positiv oder negativ. Und wenn in einem Erlebnis, sagen wir wie 'Natural Born Killers', 80 Minuten nur geschrien und gemordet wird, dann ist das legitim. ... Die Probleme mit der Gewalt beginnen immer erst, wenn die Menschen über das Phänomen nicht aufgeklärt werden, wenn man ihnen verweigert, darüber nachzudenken, und sie tabuisiert."
Film- und Theaterregisseur Christoph Schlingensief (24.10.1960 - 21.08.2010) [DER SPIEGEL 8 /1995]