20. Januar 2005 
in Kürze: 

Schneeland

"Schweden, Gegenwart. Bei einem Autounfall verliert die Schriftstellerin Elisabeth ihren Ehemann und bleibt allein mit drei Kindern zurück.
Verzweifelt beschließt sie, dem Geliebten in den Tod zu folgen. Sie sucht den Weg in die Schneewüste Lapplands, wo sie ihren Mann vor Jahren kennen gelernt hatte. Auf dem Weg dorthin findet sie in der Nähe eines Einsiedlerhofes die Leiche einer alten Frau und stößt schließlich auf immer neue Spuren einer bewegenden Leidenschaft: Die Geschichte der außergewöhnlichen und radikalen Liebe zwischen Aron, der mit einem dunklen Geheimnis durch die Welt wanderte, und Ina, seit ihrer Kindheit im Banne eines übermächtigen Vaters. Elisabeth findet durch die Kraft der Liebe von Ina und Aron, die gemeinsam versuchen, gegen das Schicksal anzukämpfen, zurück in ihr eigenes Leben, zurück zu ihren Kindern." (Presse-Text)

Eröffnungsfilm Max-Ophüls-Festival 2005

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Schneeland (Deutschland 2004) 
Regie: Hans W. Geißendörfer;
Darsteller: Thomas Kretschmann (Aron), Julia Jentsch ("Die fetten Jahre sind vorbei"; Inna), Maria Schrader (Elisabeth), Ulrich Mühe (Knövel), Oliver Stokowski (Salomon), Martin Feifel (Ingmar), Joachim Król (Rubert), Susanne Lothar (Hilma), Caroline Schreiber (Britta), Ina Weisse (Helga) u.a.; Drehbuch: Hans W. Geißendörfer; nach dem Roman "Schneeland" von Elisabeth Rynell; Produktion: Geißendörfer Film und Fernsehproduktion; Kamera: Hans-Günther Bücking; Länge: 142 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Kinowelt; Film-Homepage: http://www.schneeland.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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