21. Mai 2005 
in Kürze: 

Schatten der Zeit

"Indien vor der Unabhängigkeit. Eine Teppichfabrik bei Kalkutta. Hier beginnt die tragische Liebesgeschichte von Ravi und Masha, die in der Fabrik als Kinderarbeiter schuften.
Doch Ravi hat nur ein Ziel vor Augen: die Fabrik für immer hinter sich zu lassen und ein freies Leben in der Stadt zu führen. Als Ravi jedoch erfährt, dass der Fabrikmanager Masha an einen Mädchenhändler verkaufen will, opfert er seine gesamten Ersparnisse und schenkt ihr die Freiheit. Beim Abschied verspricht Masha, immer bei Vollmond im größten Shiva-Tempel der Stadt auf ihn zu warten... bis er kommt.
Jahre später verlässt Ravi als junger Mann die Fabrik und macht sich auf den Weg zum Tempel. Auch Masha, inzwischen eine begehrte Tänzerin, sucht in dieser Vollmondnacht die heilige Stätte auf, in der Hoffnung, Ravi dort endlich anzutreffen. Doch die Liebenden verfehlen einander. Erst Jahre später, als beide bereits mit anderen Partnern verheiratet sind, begegnen sie sich wieder. Zuerst zögern sie noch, doch dann können sie nicht anders und folgen dem Ruf ihrer Herzen. Ihre tragische Liebe beginnt von neuem... "
(Text: Constantin Film)

Auszeichnungen:
Bayerischer Filmpreis (Bester Erstlingsfilm, Beste Bildgestaltung)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Schatten der Zeit (Deutschland 2004) 
Regie: Florian Gallenberger (sein erster Langfilm; Oscar-Preisträger mit dem Kurzfilm "Quiero ser" (2000));
Darsteller: Tannishtha Chatterjee (Masha), Prashanth Narayanan (Ravi), Tillotama Shome ("Monsoon Wedding"; Deepa), Irrfan Khan (Yani), Tumpa Das (Masha als Kind), Sikandar Agarwal (Ravi als Kind), Sova Sen (Masha als alte Frau), Soumitra Chatterjee (Ravi als alter Mann) u.a.; Drehbuch: Florian Gallenberger; Produktion: Helmut Dietl, Norbert Preuss; Associate Producers: Dieter Meyer, Roland Pellegrino; Producerin: Anja Föringer; Kamera: Jürgen Jürges; Musik: Gert Wilden jr.; gefördert von FFF, FFA und BKM; Länge: 111 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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