18. September 2003 
in Kürze: 

Rosenstraße

"Die New Yorkerin Ruth Weinstein (Jutta Lampe) hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre jüdisch-orthodoxe Religion und ordnet für die ganze Familie 30 Tage Trauer an. Überdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah (Maria Schrader) mit dem Südamerikaner Luis (Fedja van Huêt) ab. Das stößt bei Hannah auf völliges Unverständnis. Um den Grund für das Verhalten ihrer Mutter, die nie über ihre Vergangenheit ein Wort verloren hat, herauszubekommen, begibt sich Hannah auf Spurensuche nach Berlin. Dort setzt sie sich mit der 90-jährigen Lena Fischer (Doris Schade) in Verbindung, die endlich die Mauer des Schweigens bricht ...

Als junge Frau hatte Lena Fischer (Katja Riemann) die kleine Ruth in der Berliner Rosenstraße angetroffen. Dort versammelten sich im Jahre 1943 Hunderte von Frauen, um gegen den Abtransport ihrer jüdischen Männer, die dort in dem zum Gefängnis umfunktionierten jüdischen Versorgungsamt festgehalten wurden, zu demonstrieren. Lena sucht hier nach ihrem Mann Fabian (Martin Feifel) und Ruth nach ihrer Mutter. Nach einem verzweifelten Kampf mit den nationalsozialistischen Behörden, bei dem auch Lenas Bruder Arthur (Jürgen Vogel), ein verwundeter Wehrmachtsoffizier, aktiv wird, geschieht tatsächlich das Unglaubliche. Die Tore des Gefängnisses öffnen sich, und wie viele andere Frauen auch kann Lena ihren geliebten Mann tatsächlich wieder in die Arme schließen. Ruths Mutter aber bleibt verschwunden, und so nimmt Lena die Kleine auf und rettet ihr damit in den Wirren der letzten Kriegsjahre das Leben ..." (Presse-Text)

Wettbewerbsfilm der Film-Biennale Venedig 2003;
Schauspielerin Katja Riemann wurde mit dem "Coppa Volpi" für die Beste schauspielerische Leistung ausgezeichnet.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Rosenstraße 
Originaltitel: Rosenstraße (Deutschland 2002)
Titel für den englischsprachigen Markt: The Women of Rosenstrasse 
Regie: Margarethe von Trotta ("Die bleierne Zeit", "Das Versprechen" (1994));
Darsteller: Katja Riemann (Lena Fischer), Maria Schrader (Hannah), Jürgen Vogel (Arthur von Eschenbach), Martin Feifel (Fabian Fischer), Jutta Lampe (Ruth Weinstein), Doris Schade (Lena Fischer mit 90 Jahren), Fedja van Huêt (Luis Marquez), Carola Regnier (Rachel Rosenbauer), Svea Lohde (Ruth mit 7 Jahren), Jutta Wachowiak (Frau Goldberg), Jan Decleir (Nathan Goldberg), Thekla Reuten (Klara Fischer), Lilian Schiffer (Erika), Lena Stolze (Miriam Süssmann), Isolde Barth (Mutter Fabian), Fritz Lichtenhahn (Vater Fabian), Carine Crutzen (Mutter Erika), Nina Kunzendorf (Litzy), Martin Wuttke (Goebbels), Gabi Dohm, Hans-Peter Hallwachs u.a.; Drehbuch: Margarethe von Trotta, Pamela Katz; Produktion: Richard Schöps, Henrik Meyer, Markus Zimmer, Studio Hamburg Letterbox Filmproduktion, Tele München, Get Reel Productions; Producer: Kerstin Ramcke; Co-Produktion: Volkert Struycken, Errol Nayci; Aufnahmeleitung: Arno Neubauer; Kamera: Franz Rath; Musik: Loek Dikker; Länge: 135 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Film; Film-Homepage: http://www.rosenstrasse-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Filme Deine Morde wie Liebesszenen, und filme Deine Liebesszenen wie Morde."

("Film your murders like love scenes, and film your love scenes like murders.")

Regisseur Alfred Hitchcock

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