9. Februar 2006 
in Kürze: 

Rolltreppe abwärts

"Der 13-jährige Jochen (Timo Rüggeberg) hat keine Freunde. Den neuen Lebensgefährten seiner Mutter (Diana-Maria Breuer) akzeptiert er nicht und da sie berufstätig ist, ist Jochen oft allein. Er sehnt sich nach Freundschaft, Aufmerksamkeit und Geborgenheit. Als er aus Frust und Langeweile zu klauen beginnt, trifft er auf einem seiner Kaufhaus-Streifzüge seinen coolen Mitschüler Alex (Justus Kötting). Dieser drängt ihn, einen MP3-Player zu stehlen und prompt wird Jochen erwischt.

Seine Mutter ist ratlos. Sie weiß nicht, wie Sie mit ihrem Sohn umgehen soll und gibt ihn – auch unter dem Druck ihres neuen Lebensgefährten – in ein Erziehungsheim. Hier erlebt Jochen den rauen Alltag des Heims. Besonders leidet er unter den derben Erziehungsmethoden des Erziehers Hamel (Jürgen Haug): Kontrolle Tag und Nacht.

Ein Leben unter ständiger Beobachtung und Unterordnung.

Für Jochen erscheint sowohl sein Verbleib als auch seine Rückkehr nach Hause ausgeschlossen. Er beschließt, aus dem Heim auszubrechen. Auf einem zerstörerischen Streifzug durch die Stadt eskaliert die Situation..."
(Text: Zorro Film / Filmwelt)

Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Hans-Georg Noack


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Rolltreppe abwärts (Deutschland 2005) 
 
Regie: Dustin Loose;
Darsteller: Timo Rüggeberg (Jochen), Justus Kötting (Alex), Ben Unterkofler (Sven), Jürgen Haug (Herr Hamel), Giselheid Hönsch (Schwester Maria), Martin Harald Schmidt (Rotbart) u.a.; Drehbuch: Matthias Jochmann, Martin Backhaus, Dustin Loose nach dem gleichnamigen Buch von Hans-Georg Noack; Produktion: Christopher Zwickler; Kamera: Robert Slomke; Musik: Manuel Rösler; Länge: 73 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Zorro Film / Filmwelt; Film-Homepage: http://www.rolltreppe-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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