10. Juni 2004 
in Kürze: 

Reconstruction

"It is all film. It is all construction. But even so, it hurts.

Eines Abends trifft Alex Aimée. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Alex verlässt für Aimée seine Freundin Simone. Aimée ist bereit, für Alex ihre Ehe mit dem viel älteren Schriftsteller August aufzugeben. Durch ihr Zusammentreffen gerät Alex' Welt aus den Fugen. Über Nacht scheint sich die Realität unmerklich verändert zu haben: Freunde erkennen ihn nicht mehr, selbst Simone behauptet, ihn noch nie zuvor gesehen zu haben. Träumt Alex etwa? Oder ist er bloß ein Charakter in Augusts Roman?
Alex' Zukunft liegt nunmehr in Aimées Liebe, doch hat er auch den Mut, für Aimée alles aufzugeben?" (Presse-Text)

"Reconstruction" wurde 2003 beim Filmfestival in Cannes mit der "Camera d’Or" als Bester Nachwuchsfilm ausgezeichnet und war Dänemarks Oscar-Nominierung als Bester Ausländischer Film 2004.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Reconstruction 
Originaltitel: Reconstruction (Dänemark 2003) 
Regie: Christoffer Boe (sein Spielfilm-Debüt);
Darsteller: Maria Bonnevie (Aimée Holm / Simone), Nikolaj Lie Kaas (Alex David), Krister Henriksson (August Holm), Nicolas Bro (Leo Sand) u.a.; Drehbuch: Christoffer Boe, Mogens Rukov; Produzenten: Tine Grew Pfeiffer (Hr. Boe & Co.), Åke Sandgren (Nordisk Film Production), Lars Kjeldgaard (Nordisk Film Production); Ausführender Produzent: Rumle Hammerich; Produktion: Nordisk Film Production in Kooperation mit TV 2, Dänemark; Kamera: Manuel Alberto Claro; Musik: Thomas Knak; Länge: 88 Minuten; FSK: ab 6 Jahren (DVD); ein Film im Verleih von MFA+ FilmDistribution


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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