6. Juni 2002 
in Kürze: 

Pollock

"'I don’t use the accident, because I deny the accident'
(Jackson Pollock)

Im August 1949 schrieb das LIFE Magazin:
'Jackson Pollock: ist er der größte lebende Maler in den Vereinigten Staaten?' Der Artikel zeigt Pollock in seiner jetzt berühmten Pose mit ausgetragener schwarzer Jacke und Blue Jeans, die Arme über seiner Brust verschränkt mit einem seiner monumentalen Bilder hinter ihm ausgebreitet. Pollock wurde zum ersten 'Art Star' Amerikas – und sein radikaler Stil änderte den Kurs der modernen Kunst.
Regisseur und Hauptdarsteller Ed Harris (Oscarnominierung als bester Darsteller) arbeitete fast eine ganze Dekade an der Kinoumsetzung der Biografie des bedeutenden Expressionisten und Action-Painters Jackson Pollock, den manischen, in regelmäßige Alkoholexzesse verfallenden Sonderling. Begleitet von der Malerin und späteren Ehefrau Lee Krasner (Marcia Gay Harden wurde für diese Rolle mit einem Oscar belohnt), gefördert von Peggy Guggenheim (gespielt von Harris' langjähriger Ehefrau Amy Madigan), zeichnet Harris ein ... Bild eines Malergenies, gefangen im verzweifelten Kampf sich selbst auszudrücken und die Welt um sich herum auszuschalten." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Pollock Originaltitel: Pollock (USA 2000) 
Regie: Ed Harris; Darsteller: Ed Harris (Jackson Pollock), Marcia Gay Harden (Lee Krasner), Amy Madigan (Peggy Guggenheim), Val Kilmer u.a.; Drehbuch: Ed Harris; Länge: 124 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Columbia TriStar Film; Film-Homepage: http://www.pollock-der-film.de 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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